Liebe Studierende,
immer wieder erhalten Lehrerinnen E-Mails, die nichts außer ein Attachment beinhalten. Manchmal kommt auch eine blanke Statusmeldung, wie: “Ich habe die Zugangsdaten nicht bekommen”. Vielleicht haben Sie dann schon einmal die lakonische Antwort “Das tut mir leid” erhalten.
Hier ein Tipp: E-Mails sind keine Kommentare, keine Chat-Beiträge, keine Wortsplitter oder Zurufe. E-Mails sind Briefe, die einen Empfänger auf der anderen Seite erreichen, sprich: einen Menschen.
Sie erreichen einen guten Eindruck bei Ihrem Gegenüber, Sie erreichen das, was Sie möchten, am leichtesten, wenn Sie ein freundliches E-Mail ™ schreiben.
Ein freundliches E-Mail ™ besteht aus:
- Anrede
- dem Problem / dem Sachverhalt
- der Bitte, etwas Bestimmtes zu tun
- Verabschiedung
Sollte es sich um eine kurze Antwort handeln, kann man natürlich auf viele dieser Elemente verzichten. Hier wissen aber beide Seiten, dass sie sich in einer Konversation befindet.
Mit freundlichen Grüßen,
Lothar Bodingbauer
Abendgymnasium Wien, Web & Kommunikation
PS: Absendeadressen wie blackmamba@server.com, icomeoutofthefreakinghell@live.at sind witzig, aber wenig hilfreich, wenn Sie ihren Empfängern eine Idee geben wollen, wer Sie sind. Bei Schulbelangen ist aber genau das manchmal notwendig. Mails mit solchen Absendern wandern beim Empfänger oft auch direkt in den Spam-Ordner. Wenn Sie schulrelevante Informationen wirklich erhalten wollen, und gleichzeitig Ihrem Gegenüber eine Ahnung geben wollen, wer Sie ungefähr sind, hilft es, eine Mailadresse wie vorname.zuname@server.com einzurichten.