Liebe Kolleg_innen, Studierende und Absolvent_innen,

ich darf Sie alle recht herzlich zum dritten Teil der Podiumsdiskussionsreihe „Sprache und Recht“ einladen, die in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Rechtslinguistik (ZVR: 1050981907) und den Büchereien Wien organisiert wird.

Wann: 8. Oktober 2018, 19.00 Uhr

Wo: Hauptbücherei, Urban Loritz-Platz 2a, 1070 Wien

Sprache und Recht 3

Sprache und Recht in der Schule

Die Schule soll Schülerinnen und Schüler mit dem für das Leben und den künftigen Beruf erforderlichen Wissen und Können ausstatten und zum selbsttätigen Bildungserwerb erziehen. Die Vermittlung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen im Verständnis und der Anwendung von Rechtssprache stellt jedoch einen nach wie vor vernachlässigten Aspekt der österreichischen Schule dar. Die Verrechtlichung der modernen Gesellschaft geht notwendigerweise mit dem Recht auf Rechtskundigkeit einher, aber wann und wie soll rechtliches Grundwissen an den Schulen vermittelt werden? Wann und wie sollen Schülerinnen und Schüler mit Recht und Rechtssprache konfrontiert werden? Wie viel Recht verträgt die österreichische Schule und soll es ein Lehramtsstudium der Rechtswissenschaften geben?

Die Österreichische Gesellschaft für Rechtslinguistik (ÖGRL) beschäftigt sich im Rahmen der Partizipationsforschung mit den zeitgenössischen Herausforderungen der Rechtssprache in Lehre und Schulentwicklung. In Kooperation mit der Universität Wien wurden bereits zahlreiche Methoden zur Vermittlung von Recht und Rechtssprache erarbeitet und vorgestellt. In dieser Podiumsdiskussion wollen wir neue Perspektiven für die Vermittlung von Sprache und Recht in der Schule diskutieren, denn um das Recht zu verstehen, muss man erst seine Sprache sprechen.

In Kooperation mit der ÖGRL (Österreichische Gesellschaft für Rechtslinguistik).

 

Wir freuen uns über alle, die mitdiskutieren.

Herzliche Grüße

Daniel Leisser