Projekttage – Spaziergang Kaisermühlen

Eine kleine Gruppe traf sich zum Spaziergang durch Kaisermühlen.

Am Anfang stand die Besichtigung der Donaucitykirche – quasi die „schwarze Quadervisite“ der Donaucity auf der Donauplatte.

Überraschend und voller neuer Eindrücke sind das Zusammenspiel von innen und außen:

Außen komplett schwarz, provokant, es gibt kaum einen Hinweis auf ein religiöses Gebäude.

Innen entfaltet sich eine Holz und Licht durchflutete Atmosphäre des Wohlbehagens und das Thema „Christus. Hoffnung der Welt“ wird als befreiungstheologisches Programm in der Architektur von Heinz Tesar konsequent durchgeführt. Die Kirche selbst lädt ein zu Offenheit, Ökumene und Dialog.

Besonders faszinierend sind die Lichteffekte im Kirchenraum.

Zweiter Punkt des Spaziergangs wurde die Erinnerung an 50 Jahre Staatsvertrag in Form von 50 Donauwellen.

Klassischer Gemeindebau in Kaisermühlen: Der Goethehof: Tröpferlbad, Kindergarten, kleinste öffentliche Bücherei Wiens, Bürgerkrieg des Jahres 1934. Fröhliches Mit- und gegeneinander von Sozialdemokratie und dem Orden der SalvatorianerInnen zum Thema „Bildung“ in Kaisermühlen.

Es folgte Spaziergang entlang der Alten Donau, idyllische Häuschen am Dampfschiffhaufen und Ausklang im Strassenbahnerbad.

Text: Moritz Stroh, Fotos: Martin Söll