Am 3. Dezember 2020 veranstaltet die Österreichische Gesellschaft für Rechtslinguistik (ÖGRL) eine Online-Podiumsdiskussion zum Thema: Beziehung zwischen Sprache, Recht und der „neuen Normalität“ in Zeiten der Covid-19-Pandemie. Alle Schulangehörigen sind herzlich eingeladen. Für Studierende des Wahlpflichtfaches Sprache und Recht ist der Besuch verpflichtend.

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Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion:

Welche Formen behördlichen Handelns können unter Begriffen wie „adäquaten“ oder „besonderen Schutzmaßnahmen“ (§ 2a Abs 1 COVID-19-Maßnahmengesetz) subsumiert werden?

Gibt es ein differenziertes Legalitätsprinzip in der Krise?

Wie viel Auslegungsspielraum verträgt der Rechtsstaat, und warum hebt der Verfassungsgerichtshof (VfGH) (un)bestimmte Gesetze wieder auf?

Wie können Methoden der Rechtslinguistik dazu beitragen, Auslegungsprobleme im Staatsnotstand (und darüber hinaus) zu lösen?

Es diskutieren:

  • Thomas Kronschläger, ÖGRL / Institut für Germanistik Technische Universität Braunschweig
  • Paul Schwarzenbacher, ÖGRL
  • Christian Piska, ÖGRL / Institut für Rechtswissenschaften, Universität Wien
  • Daniel Leisser, ÖGRL / Zentrum für LehrerInnenbildung, Abendgymnasium Wien

Moderation: Vanessa, Krebs ÖGRL

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