Das Semester läuft nach den Herbstferien auf Hochtouren. Dieser Newsletter erzählt den eingetragenen Abonnent:innen (Lehrer:innen deutschsprachiger Abendgymnasien) ein wenig zum Stand der Vorwissenschaftlichen Arbeit.

57 Studierende haben in die VWA Datenbank Thema und Fragestellungen eingereicht. Sie werden in drei Semestern ihre VWA präsentieren, und zwar freiwillig. Sie könnten noch eine herkömmliche Maturaprüfung mit Spezialgebiet machen, haben sich aber für die VWA entschieden.

Richtig schlagend wird es dann in vier Semestern, dann kommt der große Schwung all jener Studierenden, die derzeit im 5. Semester sind und auch die kompetenzorientierte teilzentrale Reifeprüfung in voller Ausformung erstmals erleben werden.

Zeit also, die Abläufe zur erfolgreichen VWA für alle beteiligten kennenzulernen. Wir führen drei Gruppen in drei unverbindlichen Übungen mit Studierenden, und haben durch ein großartiges Angebot der Universität Wien eine Kooperation mit Studierenden der Universität Wien (Institut für Germanistik/Lehrer:innenbildung) laufen. Unsere Studierenden werden von Studierenden der Uni begleitet. Sie bieten ihnen Gesprächsanlässe, sind Gesprächspartnerinnen.

Die Ansprechspartner:innen unserer Schule an der Uni sind Beatrice Müller und Hannes Schweiger, die die Studierenden an der Uni betreuen. Ihre Expertise ist die Sprache. Mit den beiden habe ich ein „Schulgespräch“ geführt, das als Podcast #26 hier zu hören ist:

https://schug.sprechkontakt.at/schug026/

Und es scheinen tatsächlich viele sprachlichen Aspekte bei der Arbeit an der VWA im Vordergrund zu stehen.

Was unsere Erfahrungen in den Kursen derzeit ist, ist vielschichtig – einerseits ist das Finden des Themas mit den zugehörigen Forschungs- oder Leitfragen eine recht schwierige Angelegenheit, wenn die einzelnen Fächer im Vorfeld hier noch wenig Vorarbeit geleistet haben. Andererseits ist dann die Verbindung aus den Unverbindlichen Übungen heraus zu den betreuenden Lehrer:innen noch ein spannender Ort, wo viel Gutes, aber auch noch viel Vages noch passiert. Da wird aber sicherlich die Routine bei begleitender organisatorischer Führung schnell Verbesserungen liefern.

So sind wir insgesamt gespannt, was die Studierenden und betreuenden Lehrer:innen aus den 57 vorgeschlagenen Arbeiten in den kommenden drei Semestern entwickeln werden. Die schönsten Arbeiten stellen wir natürlich gerne vor.

Alle VWA Informationen sind auf der Homepage des Abendgymnasiums unter diesem Link zusammengestellt:

http://wien.abendgymnasium.at/category/vwa/

Und wie geht es Euch mit Eurer VWA? Gibt es gute Ideen, die bereits funktionieren? Gibt es Erfahrungen, die Ihr teilen möchtet, damit wir sie besser nicht machen? Auf Lehrer:innen- wie auch auf Studierendenseite?

Schreibt gerne an lothar.bodingbauer@abendgymnasium.at – ich stelle für den folgenden Newsletter Reaktionen zusammen.

Herzliche Grüße aus Wien, und einen schönen Herbst!

<em>Lothar Bodingbauer
Abendgynasium Wien | Homepage</em>

PS: Noch ein guter Hör-Tipp: Schule in Finnland? Vorbildlich.

https://fyyd.de/episode/3586406

Regelmäßig ging Finnland bei den PISA-Tests als Sieger hervor. Was ist das Besondere an finnischen Schulen? Und kann Deutschland von den nordischen Nachbarn lernen? Ralf Caspary hat die finnische Schulentwicklungsforscherin Marja Martikainen befragt.

 


 

http://wien.abendgymnasium.at/newsletter201911/

Zusammengestellt von Lothar Bodingbauer, Abendgymnasium Wien: http://wien.abendgymnasium.at

Rückmeldungen und Beiträge für die nächste Ausgabe bitte an: lothar.bodingbauer@abendgymnasium.at
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