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Wahlfach „Wissenschaft“ im 8. Semester. Die Studierenden verlieren keine Zeit und pflanzen bereits in der ersten Schulwoche ihre Kakteen. Sie werden in den wenigen Wochen bis zur Matura Studien- und Forschungsobjekt sein.

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1000 Samen werden in kleine Gruppen aufgeteilt, wofür man ein Geodreieck aus dem Mathematikunterricht gut verwenden kann. Drei verschiedene Arten werden beschriftet und gesät. Opuntia – winterhart mit Ohren, Mammilaria – kueglig, und Cereus – Säulen. Alle mit Stacheln, und da gibt es auch drei Typen: friedliche, freundliche, und echt sehr arge.

Die größeren Samen können mit der Hand einzeln gesetzt werden. Kakteen sind Lichtkeimer. Löcher braucht man also in die Erde nicht zu bohren. Die größeren Samen können mit der Hand einzeln gesetzt werden. Kakteen sind Lichtkeimer. Löcher braucht man also in die Erde nicht zu bohren.

Die größeren Samen können mit der Hand einzeln gesetzt werden. Kakteen sind Lichtkeimer. Löcher braucht man also in die Erde nicht zu bohren. Mit Quarzkies wird abgedeckt, das schützt vorm Austrocknen. Erde und Samen kommen aus einer Kakteengärtnerei in Deutschland. Im Glashaus hat es mit Sonnenlicht von Mitte Februar immerhin schon 32 Grad.

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Noch eine lauwarme Dusche mit Schachtelhalm-Extrakt zur Stärkung, und ab in die Geburtenstation über der Heizung. Etwa drei Wochen wird es dauern, bis die kleinen Kakteen geschlüpft sind. Studiert werden unter anderem Keimblätter, Wachstum, Entwicklung, und die Bedingungen: Licht, Wärme, Luftfeuchtigkeit sowie der theoretisch-mathematische Hintergrund, das Verhältnis von Oberfläche und Volumen dieser Wüstenpflanzen.