25 Schreibende, inklusive Anhang und LehrerInnen, fanden am Di, 27. Juni 2017, um 18.00 Uhr, im Raum D10 zusammen, um den würdigen Abschluss und die Preisverleihung des Literaturprojektes 2017 zu feiern.

Ein sichtlich stolzer Direktor Mag. Brandl fand anerkennende Worte für die Schreibenden und freute sich mit den TeilnehmerInnen an der Kraft der Sprache und an den gelungenen Beiträgen.

Projektleiterin Mag. Glanzer-Fischer beschrieb im Rahmen der Preisverleihung die individuellen Eigenheiten der eingereichten Beiträge und lobte das Engagement und den Einsatz der Studierenden und des Absolventen, die neben ihrem Beruf, ihrem Privatleben und ihren sicher nicht immer stressfreien Lebensumständen dennoch Zeit gefunden hatten, um sich diesem Wettbewerb zu stellen. Die Projektmitarbeiterinnen Dr. Fischl-Radakovits und Dr. Leeb-Hiesberger bemühten sich um das leibliche Wohl der Anwesenden, wofür Dank der Unterstützung der AZB bestens gesorgt war.

Auch Mag. Lothar Bodingbauer war anwesend, der dankenswerterweise mit den ersten drei Gewinnern Podcasts ihrer Texte erstellt hatte, die nun einer breiten Öffentlichkeit auf der Homepage der Schule zur Verfügung stehen.

Freudig nahmen die TeilnehmerInnen Urkunden und Preisgelder in Empfang und feierten gemeinsam mit der Jury den schönen Abend. Entspannte Stimmung, gute Gespräche und ein Gefühl des Stolzes waren bei Direktor und Jury, den TeilnehmerInnen und deren Familienangehörigen zu spüren. Abschließend versprach man sich in die Hand, auch beim nächsten Literaturwettbewerb wieder mitzumachen.

  1. Platz: Flora Hareter: „Feuervogel“

Mit dieser Erzählung gelingt der Autorin eine träumerisch-philosophische Geschichte in sehr eigenständigem Stil, die durch wunderbare Wortschöpfungen und ansprechende Bilder besticht.

  1. Platz: Rupert Roth: „Ist unsere Bildung obsolet?“ (Essay)

Kritische und tiefgründige Analyse der heutigen Bildungslage, gekonnt formuliert, die einen sehr intellektuellen Zugang zum Thema bietet.

  1. Platz: Lukas Staindl:„Das Feuer der Bildung entfachen“

In seinem Essay appelliert der Verfasser für eine individualisierte Förderung individueller Fähigkeiten und spricht sich für einen modernen Zugang zur Bildung aus.

  1. Platz: Uwe Schmidt: „Aufbruch zur Wahrheit“

Mit seinem Plädoyer analysiert der Verfasser systematisch und gekonnt den politischen Stellenwert von Bildung und beeindruckt durch eine kraftvolle Sprache.

  1. Platz: Laura Birschitzky: „Die Endlichkeit einer Vase“ (Erzählung)

Gekonnte, sprachlich sehr versierte Erzählung, die durch philosophischen Tiefgang besticht.

 

Lobenswerte Erwähnungen in alphabetischer Reihenfolge:

Adebayo Claudia: „Diese eine Nacht“

Mit dieser Erzählung legt die Verfasserin eine traumähnliche Geschichte vor, die zum Nachdenken einlädt.

 

Markus Costea: „Das Lernen ist unser ständiger Begleiter“ (Essay)

Sehr persönliche Reflexionen zum Thema Bildung, die einen Einblick in den Werdegang des Verfassers bieten.

 

Shirin Elsakka: „Goldene Praxis“

begeistertes Plädoyer für das menschliche Handeln.

 

Sabrina Preiszler: „Bildung“

In ihrem Aufsatz schildert die Autorin ihren eigenen Bildungsweg, der stellvertretend für viele HörerInnen des Abendgymnasiums stehen mag.

 

Tina Thurner: „Bildung“

In diesem inneren Monolog legt die Verfasserin ihre klugen Gedanken zum Stellenwert der Bildung dar.

 

Roman Ofner: „Bildung, was bedeutet das?“

In seinem Essay verbindet der Autor geschickt die Vision vom wissenden Menschen mit der des Handelnden, der auch in der Lage ist, dieses Wissen anzueignen.

 

Desiree Kohmann: „Unser Bildungssystem hat versagt“

Die Autorin legt einen kritischen Essay zum Stellenwert der Schulbildung vor und gibt einige Beispiele für das Versagen unserer Bildungspolitik.

 

Raphaela Liftnegger: „Was ist Bildung?“

Die Autorin bietet eine grundsätzliche Definition von Bildung und zeigt auf, wie unterschiedlich das Thema Bildungspolitik weltweit gehandhabt wird.

Die Jury