Schön sind die klassischen Wiener Hausberge Schneeberg, Rax und Hochschwab. Übertroffen werden sie noch vom Gesäuse. Das Gesäuse ist das Durchbruchstal der Enns durch die Ennstaler Alpen. Ein Paradies für Kletterer, aber auch für ganz normale Bergwanderer und Naturfreunde. Ende Mai sind die Gesäuseberge wegen der zahlreichen in kräftigen Farben leuchtenden Bergblumen besonders schön. Die Wandergruppe des Abendgymnasiums hat heuer den Nationalpark Gesäuse als Ziel ihrer traditionellen Bergwanderung gewählt. Ausgangspunkt war Gstatterboden an der Enns, Stützpunkt (mit Übernachtung) die Ennstaler Hütte des Österreichischen Alpenvereins.

Zu den Stammgästen der Schulwandertage haben sich einige neue Teilnehmer/innen dazugesellt. Wir danken der Arbeitsgemeinschaft 2. Bildungsweg, dass sie für aktive studierende Mitglieder die Kosten für die Übernachtung übernommen hat.

Die Ennstaler Hütte liegt auf 1544 m Seehöhe und ist die älteste Schutzhütte im Gesäuse. Beim Zustieg von Gstatterboden sind knapp 1000 Höhenmeter zu überwinden. Das war für manche eine schweißtreibende Herausforderung, aber alle haben den Aufstieg geschafft. Die Mühe wurde durch die grandiose Aussicht belohnt, die man von der Hütte auf die umliegende Bergwelt hat. Den Nachmittag verbrachten wir mit Rasten und Regenerieren vor der Hütte und mit einem Spaziergang auf die benachbarte Eggeralm.

Am Sonntag früh ist ein Teil der Gruppe auf den 2035 m hohen Tamischbachturm gestiegen. Der Tamischbachturm ist von der Ennstaler Hütte unschwierig zu erreichen, wobei trotzdem 500 Höhenmeter zu überwinden sind. Nach Norden und nach Osten bricht der Berg aber steil ab. Die Aussicht reichte bis zu Grimming und Dachstein. Nach neuerlichem Stopp auf der Hütte stiegen wir ins Tal ab. Das Wetter hat, von ein paar vereinzelten Regentropfen abgesehen, bis zuletzt gehalten (kein berüchtigtes „Masar-Wetter“).

Mehr über die Wandergruppe auf sandbox.abendgymnasium.at/wandergruppe