PROJEKTTAGE: BESUCH FLUGHAFEN WIEN

20 Personen trafen sich am 26.6. zur gemeinsamen Erkundung der Welt des Flughafens Schwechat.

Los geht´s wie bei einem Check-In: Sicherheitskontrolle (wehe eine Getränkeflasche hat mehr als 100ml), Boarding Pass für BesucherInnen, Bus, unterwegs an Hangar, Feuerwehr, Privatmaschinen, Hubschrauber, edle Innengestaltung von Flugzeugen, Abfertigung, A 380, Turbinen um 14 Mio Dollar, Wachstumspläne des Flughafens – und schon sind 50 min um.

Es geht weiter mit der „Erlebniswelt Flughafen“: 4 Bereiche des Flughafens werden interaktiv vorgestellt: An-/Abflug, Der Weg des Koffers, 24h Flughafen und Arbeitsplatz „Fluglotse/in“.

Mit Informationen gefüllt eilen wir auf die Zuschauerterrasse (wieder Sicherheitskontrolle), leicht verregneter Blick auf Vorfeld und Gebäude, Einblick in die Geschichte des Flughafens und Flugzeugtypen.

Gar nicht so leicht, den nächsten Treffpunkt zu finden: Kekse und Kaffee in den Räumlichkeiten der Flughafenseelsorge (Herzlicher Dank an Aileen Hackl, Gerhard Gmeiner und Joe Farrugia), Ernstes und Heiteres in menschlichen Begegnungen am Flugplatz, Miteinander der Religionen am Flugplatz und im interreligiösen Andachtsraum.

Sind wir jetzt in Österreich oder nicht? – Grenzerfahrungen mit der Zollwache: Gespräche über Zoll, Deklarationspflicht, Loki – der Drogenspürhund, legale und illegale Waren und präparierte Tiere, Drogenverstecke in Dosen und Packungen

Gut zu wissen: In der Ankunftshalle vor der Zollkontrolle ist internat. Recht gültig. Sobald sich Reisende für oder gegen „ROT“ oder „GRÜN“ entscheiden, sind sie „zollpflichtig“.

Abschluss im interreligiösen Raum: Öffnung Richtung Mekka, Jerusalem und die ganze Welt ist ein einziges Dorf.

Danach: Viel länger als geplant sitzen alle zusammen, tauschen sich aus und überlegen, ob nicht der Eine oder die Andere ehrenamtlich im Bereich der Kommunikation am Flughafen etwas beitragen möchte.

Lebens- und Arbeitsplatz Flughafen ist nun keine Unbekannte mehr. Der Blick hinter die Kulissen schärft das Verständnis für die Abläufe am Flughafen Schwechat.

Insgesamt: Vorfeldfahrt und Erlebniswelt: Hier gelten die Gesetze des „Höher, weiter, schneller“ – ökonomische Wachstumsorientierung.

Flughafenseelsorge und Zoll: es gibt direkte Ansprechpartner und es wird klar: „Face – to –Face bringt gelegentlich mehr als Kommunikation über virtuelle Welten.

Moritz Stroh