Was macht man eigentlich in Physik?

Was macht man eigentlich in Physik?

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Drei Semester Physik gibt es am Abendgymnasium. Im ersten lernt man über Dinge, die es wirklich gibt (Mechanik), im zweiten über Dinge, die es gibt, die man aber nicht sieht (Wärme, Elektrizität, Schwingungen), und im dritten über Dinge, die im Atomkern stattfinden, oder über die man eine gute Theorie hat (Relativitätstheorie, Quantenphysik, Kernphysik).

Monika Welkhammer hat über drei Semester hinweg ein Skriptum geschrieben. Das schönste Skriptum des Planeten. Sie hat nachgefragt, hat gezeichnet, hat vervollständigt. Sie hat uns ihr Skriptum zur Verfügung gestellt, und es ist wirklich wunderschön. Ein paar Fehler können natürlich drin sein, aber es ist ja auch in Echtzeit entstanden, während des Unterrichts.

Hier ist das “schönste Skriptum des Planeten”, und hier ist das zugehörige Studienbuch für das 4. Semester | 5. Semester | 6. Semester, wo man ausgeteilte Blätter, Fragestellungen und Tafelbilder sehen kann.

Danke, Frau Welkhammer!

Abendschullehrer erhält Didaktikpreis

Abendschullehrer erhält Didaktikpreis

Die Österreichische Physikalische Gesellschaft stiftet mit dem Ziel der Förderung einer motivierenden und effizienten physikalischen Lehre jährlich den Roman Ulrich Sexl-Preis. Dieser Preis ist mit 1500 Euro dotiert und geht im Jahr 2016 an Lothar Bodingbauer, der am Abendgymnasium Wien unterrichtet, sowie an den CERN-Physiker Peter Schmid.

Bodingbauer wird für seine Leistungen in der Verbindung von Forschung und Wissen im Rahmen der Physikalische Soiree ausgezeichnet. In diesem Podcast macht er in bisher 224 Episoden Themen aus aktueller naturwissenschaftlicher Forschung für Schulen und die interessierte Öffentlichkeit zugänglich.

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Die Gespräche mit WissenschaftlerInnen sind eine tolle Möglichkeit, das Neueste aus ihrer Forschung zu erfahren. Man kann nachfragen, persönliche Zugänge kennenlernen, das was sie begeistert. Und die Gespräche werden dann als Radiosendung im Netz und via iTunes geteilt.

Der renommierte Didaktikpreis wird am 27. September im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft übergeben. Er geht auf den österreichischen Physiker Roman Ulrich Sexl zurück, dessen Schulbücher in Neuauflagen auch am Abendgymnasium verwendet werden.