Großer Erfolg beim Literaturfest 2017

Großer Erfolg beim Literaturfest 2017

25 Schreibende, inklusive Anhang und LehrerInnen, fanden am Di, 27. Juni 2017, um 18.00 Uhr, im Raum D10 zusammen, um den würdigen Abschluss und die Preisverleihung des Literaturprojektes 2017 zu feiern.

Ein sichtlich stolzer Direktor Mag. Brandl fand anerkennende Worte für die Schreibenden und freute sich mit den TeilnehmerInnen an der Kraft der Sprache und an den gelungenen Beiträgen.

Projektleiterin Mag. Glanzer-Fischer beschrieb im Rahmen der Preisverleihung die individuellen Eigenheiten der eingereichten Beiträge und lobte das Engagement und den Einsatz der Studierenden und des Absolventen, die neben ihrem Beruf, ihrem Privatleben und ihren sicher nicht immer stressfreien Lebensumständen dennoch Zeit gefunden hatten, um sich diesem Wettbewerb zu stellen. Die Projektmitarbeiterinnen Dr. Fischl-Radakovits und Dr. Leeb-Hiesberger bemühten sich um das leibliche Wohl der Anwesenden, wofür Dank der Unterstützung der AZB bestens gesorgt war.

Auch Mag. Lothar Bodingbauer war anwesend, der dankenswerterweise mit den ersten drei Gewinnern Podcasts ihrer Texte erstellt hatte, die nun einer breiten Öffentlichkeit auf der Homepage der Schule zur Verfügung stehen.

Freudig nahmen die TeilnehmerInnen Urkunden und Preisgelder in Empfang und feierten gemeinsam mit der Jury den schönen Abend. Entspannte Stimmung, gute Gespräche und ein Gefühl des Stolzes waren bei Direktor und Jury, den TeilnehmerInnen und deren Familienangehörigen zu spüren. Abschließend versprach man sich in die Hand, auch beim nächsten Literaturwettbewerb wieder mitzumachen.

  1. Platz: Flora Hareter: „Feuervogel“

Mit dieser Erzählung gelingt der Autorin eine träumerisch-philosophische Geschichte in sehr eigenständigem Stil, die durch wunderbare Wortschöpfungen und ansprechende Bilder besticht.

  1. Platz: Rupert Roth: „Ist unsere Bildung obsolet?“ (Essay)

Kritische und tiefgründige Analyse der heutigen Bildungslage, gekonnt formuliert, die einen sehr intellektuellen Zugang zum Thema bietet.

  1. Platz: Lukas Staindl:„Das Feuer der Bildung entfachen“

In seinem Essay appelliert der Verfasser für eine individualisierte Förderung individueller Fähigkeiten und spricht sich für einen modernen Zugang zur Bildung aus.

  1. Platz: Uwe Schmidt: „Aufbruch zur Wahrheit“

Mit seinem Plädoyer analysiert der Verfasser systematisch und gekonnt den politischen Stellenwert von Bildung und beeindruckt durch eine kraftvolle Sprache.

  1. Platz: Laura Birschitzky: „Die Endlichkeit einer Vase“ (Erzählung)

Gekonnte, sprachlich sehr versierte Erzählung, die durch philosophischen Tiefgang besticht.

 

Lobenswerte Erwähnungen in alphabetischer Reihenfolge:

Adebayo Claudia: „Diese eine Nacht“

Mit dieser Erzählung legt die Verfasserin eine traumähnliche Geschichte vor, die zum Nachdenken einlädt.

 

Markus Costea: „Das Lernen ist unser ständiger Begleiter“ (Essay)

Sehr persönliche Reflexionen zum Thema Bildung, die einen Einblick in den Werdegang des Verfassers bieten.

 

Shirin Elsakka: „Goldene Praxis“

begeistertes Plädoyer für das menschliche Handeln.

 

Sabrina Preiszler: „Bildung“

In ihrem Aufsatz schildert die Autorin ihren eigenen Bildungsweg, der stellvertretend für viele HörerInnen des Abendgymnasiums stehen mag.

 

Tina Thurner: „Bildung“

In diesem inneren Monolog legt die Verfasserin ihre klugen Gedanken zum Stellenwert der Bildung dar.

 

Roman Ofner: „Bildung, was bedeutet das?“

In seinem Essay verbindet der Autor geschickt die Vision vom wissenden Menschen mit der des Handelnden, der auch in der Lage ist, dieses Wissen anzueignen.

 

Desiree Kohmann: „Unser Bildungssystem hat versagt“

Die Autorin legt einen kritischen Essay zum Stellenwert der Schulbildung vor und gibt einige Beispiele für das Versagen unserer Bildungspolitik.

 

Raphaela Liftnegger: „Was ist Bildung?“

Die Autorin bietet eine grundsätzliche Definition von Bildung und zeigt auf, wie unterschiedlich das Thema Bildungspolitik weltweit gehandhabt wird.

Die Jury

 

Absolvent stellt seinen ersten Krimi vor

Thomas Ehrenberger, Absolvent unserer Schule, Abschlussjahrgang SS 2016, hat seinen ersten Krimi herausgebracht. Mit der Erzählung „Bad Choices“ nahm der zweifache Vater am Literaturwettbewerb 2015 des Abendgymnasiums teil und ist damit auch im Büchlein „und Bücher haben mich ermutigt“ vertreten, das wir vor zwei Jahren mit den Texten des Literaturwettbewerbes veröffentlicht haben.Seit vielen Jahren schon bringt er seine Geschichten zu Papier, nun präsentiert der Wiener seinen ersten Krimi, der sich sicherlich hervorragend zur Urlaubslektüre eignet.

„Sarah Spielmann ist noch nicht lang bei der Mordkommission in Wien, als die Profilerin mit ihrem Kollegen Peter Horvath zu einer besonders übel zugerichteten Leiche gerufen wird. Ein Pfarrer wurde brutal gefoltert und ermordet. Scheinbar sollte er zur Rechenschaft gezogen werden, denn schon seit Jahren verging der Kirchenmann sich an kleinen Jungen. Kurz darauf bekennt sich eine Gruppe zu der Tat. Sarah und Peter ahnen noch nicht in welch menschliche Abgründe sie blicken werden und was für ein perfides Spiel die Mörder treiben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem auch Sarah mit ihren schlimmsten Albträumen konfrontiert wird.“

Blick in das E-Book bei Google Books Link | Link zum Kindle Buch bei Amazon

Herzlichen Glückwunsch, lieber Tom, wir freuen uns auf weitere Werke!

 

 

Das Neueste vom Literaturwettbewerb 2017

Sehr geehrte Teilnehmer/innen des diesjährigen Literaturwettbewerbs, liebe Studierende!

 Nach langen Überlegungen und sorgfältigem Studieren der zumeist sehr gelungenen Wettbewerbsbeiträge ist nun die Jury zu einem Ergebnis gelangt:

 1. Platz: Flora Hareter: Feuervogel

   Preisgeld: 100 Euro

2.  Platz: Rupert Roth: Ist unsere Bildung obsolet?

  Preisgeld: 60 Euro

3. Platz: Lukas Staindl: Warum wir auf ein individualisiertes Bildungssystem nicht verzichten können

Preisgeld: 40 Euro

4. Platz: Uwe Schmid: Aufbruch zur Wahrheit

Anerkennungspreis: 20 Euro

5. Platz: Laura Birschitzky: Die Endlichkeit einer Vase

Anerkennungspreis: 20 Euro

 

Lobenswerte Erwähnungen in alphabetischer Reihenfolge:

Claudia Adebayo: Diese eine Nacht…

Markus Costea: Das Lernen ist unser ständiger Begleiter

Shirin Elsakka : Goldene Praxis

Raphaela Liftnegger: Was ist Bildung?

Desiree Kohmann: Unser Bildungssystem hat versagt

Roman Ofner: Was bedeutet Bildung?

Preiszler Sabrina: Bildung

Thurner Tina: Bildung

 

Wir gratulieren allen Teilnehmern sehr herzlich!

Die besten Werke werden demnächst auf der Homepage präsentiert werden.

Die Preisverleihung und Übergabe der Urkunden findet am 27. Juni, 18 Uhr, im Rahmen einer kleinen Feier statt.

 

Die Jury

Das Neueste vom Literaturwettbewerb

Die Jury bedankt sich für 13 eingereichte Beiträge, die nun in den kommenden Wochen sorgfältig korrigiert und bewertet werden sollen. Nach der Auswertung melden wir uns mit den den Ergebnissen wieder!

 

Mitschreiben lohnt sich – Es werden noch Beiträge angenommen!

Mitschreiben zahlt sich aus

Beiträge zum Literaturwettbewerb 2017 werden noch gerne angenommen!

Sollten Sie sich noch nicht an das Thema gewagt haben, dann nutzen Sie die kommenden Osterferien zum Schreiben Ihres Beitrages für den diesjährigen Literaturwettbewerb am Abendgymnasium Wien.

Letzter Abgabetermin: 30. April 2017

Was kann man gewinnen?

  1. Preis: 100 Euro
  2. Preis: 60 Euro
  3. Preis: 40 Euro

Alle in den Wettbewerb aufgenommenen Texte können sich zudem über die Veröffentlichung in einer Sonderedition freuen.

Thema: Bildung

 Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäß zu füllen, 
sondern ein Feuer zu entfachen.

Aristophanes 
(um 450 – 385 v.Chr.), griechischer Lustspieldichter

Sehr ähnliche Texte werden Rabelais (1494-1553) (“Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will”) und Montaigne (1533-1592) (“Ein Kind unterrichten heißt nicht, eine Vase zu füllen, das heißt, ein Feuer anzuzünden”) zugeschrieben.

Erläutern Sie die Bedeutung, die der Dichter Aristophanes der Bildung beimisst. 
Prüfen Sie seine Einschätzung anhand eigener Erfahrungen und verarbeiten Sie diese Impulse in einem kreativen Text.

Womit kann man teilnehmen:

  • Mit einem Essay (in deutscher Sprache)
  • Mit einer Erzählung oder einer Kurzgeschichte (in deutscher Sprache)

Bitte reichen Sie jeweils nur einen einzigen Text ein, keinesfalls mehrere zur Auswahl und legen Sie auch einen kurzen Lebenslauf bei.

Form: auf Datenträger (USB-Stick) oder per E-Mail (Adresse siehe unten) sowie zusätzlich in vierfacher Ausfertigung in Papierform an ein Mitglied der Jury. Nur Hand- oder maschinenschriftliche Texte werden nicht akzeptiert.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass ihre Arbeiten gegebenenfalls auf der Schulhomepage und/oder im Jahresbericht oder möglicherweise auch in einem Sonderdruck veröffentlicht werden.

Wir behalten uns das Recht vor, eindeutige Rechtschreib-, Grammatik- und Interpunktionsfehler nach den Regeln der neuen Rechtschreibung zu korrigieren.  Eigenwillige Schreibweisen wie z. B. durchgehende Kleinschreibung oder wörtliche Rede ohne Anführungszeichen werden beibehalten.

Bitte reichen Sie Ihre ausgedruckten (getippten!) Texte persönlich bei den Mitgliedern der Jury ein UND senden Sie diese zusätzlich per E-Mail an die Adresse literaturwettbewerb.wien@abendgymnasium.at

Bitte reichen Sie Ihre ausgedruckten (getippten!) Texte persönlich bei den Mitgliedern der Jury ein UND senden Sie diese zusätzlich per E-Mail an die Adresse literaturwettbewerb.wien@abendgymnasium.at

Vergessen Sie nicht auf einen kurzen Lebenslauf!

Jury:  Die Professorinnen Martina Fischl-Radakovits,  Annette Glanzer-Fischer und Daniela Leeb-Hiesberger

Schreiben Sie mit beim 4. Literaturwettbewerb am Gymnasium für Berufstätige Wien!

Schreiben Sie mit beim 4. Literaturwettbewerb am Gymnasium für Berufstätige Wien!

Nicht vergessen: Beiträge zum Literaturwettbewerb werden noch angenommen!!!

Thema:  Bildung

Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäß zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen.

Aristophanes 
(um 450 – 385 v.Chr.), griechischer Lustspieldichter

Sehr ähnliche Texte werden Rabelais (1494-1553) (“Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will”) und Montaigne (1533-1592) (“Ein Kind unterrichten heißt nicht, eine Vase zu füllen, das heißt, ein Feuer anzuzünden”) zugeschrieben.

Erläutern Sie die Bedeutung, die der Dichter Aristophanes der Bildung beimisst. 
Prüfen Sie seine Einschätzung anhand eigener Erfahrungen und verarbeiten Sie diese Impulse in einem kreativen Text.

Textlänge: nicht mehr als 1000 Wörter

Einreichen können bis 30. April 2017 alle, die an der Schule inskribiert sind oder das Abendgymnasium absolviert haben.

Wer kann teilnehmen: jede/r inskribierte Schüler/in, es gibt keinerlei Einschränkungen.

Wir freuen uns auch über Beiträge unserer AbsolventINNen!

Minderjährige müssen eine Einverständniserklärung ihrer Eltern beifügen.

Womit kann man teilnehmen:

  • Mit einem Essay (in deutscher Sprache)
  • Mit einer Erzählung oder einer Kurzgeschichte (in deutscher Sprache)

Bitte reichen Sie jeweils nur einen einzigen Text ein, keinesfalls mehrere zur Auswahl und legen Sie auch einen kurzen Lebenslauf bei.

Form: auf Datenträger (USB-Stick) oder per E-Mail (Adresse siehe unten) sowie zusätzlich in vierfacher Ausfertigung in Papierform an ein Mitglied der Jury. Nur Hand- oder maschinenschriftliche Texte werden nicht akzeptiert.

Ihre Texte sollen Ihren Vor- und Zunamen (sowie ggf. Ihr Pseudonym und – falls Sie dessen Veröffentlichung wünschen – auch Ihr Geburtsdatum), Ihre Postadresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse enthalten. Wenn Sie ein Pseudonym angeben, wird nur dieses veröffentlicht, nicht Ihr richtiger Name.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass ihre Arbeiten gegebenenfalls auf der Schulhomepage und/oder im Jahresbericht oder möglicherweise auch in einem Sonderdruck veröffentlicht werden.

Wir behalten uns das Recht vor, eindeutige Rechtschreib-, Grammatik- und Interpunktionsfehler nach den Regeln der neuen Rechtschreibung zu korrigieren.  Eigenwillige Schreibweisen wie z. B. durchgehende Kleinschreibung oder wörtliche Rede ohne Anführungszeichen werden beibehalten.

Die besten Arbeiten werden prämiert.

Bitte reichen Sie Ihre ausgedruckten (getippten!) Texte persönlich bei den Mitgliedern der Jury ein UND senden Sie diese zusätzlich per E-Mail an die Adressen literaturwettbewerb.wien@abendgymnasium.at

 

 

Vergessen Sie nicht auf einen kurzen Lebenslauf!

Jury:  Die Professorinnen Martina Fischl-Radakovits,  Annette Glanzer-Fischer und Daniela Leeb-Hiesberger

 

 

Häkeln und Stricken für Einsteiger und Fortgeschrittene

Häkeln und Stricken für Einsteiger und Fortgeschrittene

Projekttagsangebot für Montag, 30. Jänner, ab 16 Uhr

Im Rahmen der Projektwoche fand wieder ein Häkel- und Strickworkshop statt.

Wann: Montag, 30. Jänner, ab 16Uhr, Raum E04

Diverse Wolle und anderes Zubehör lagen bereit und konnten gegen einen geringen Selbstbehalt benützt werden.

Gemütlich saß man beisammen, als Untermalung wurden  historische DVDs gezeigt, es wurde geplaudert,  Tee getrunken und gearbeitet. Gerne begleiteten wir Sie bei Ihren ersten handwerklichen Versuchen, doch auch Handarbeitsprofis waren  herzlich willkommen. So wurden unter der Betreuung der Professorinnen Garhöhfer und Glanzer-Fischer erste Hauben gehäkelt und Fäustlinge produziert.

Zum Workshop kamen acht sehr motivierte Teilnehmerinnen, die unter Anleitung ihre ersten Häkelarbeiten vollenden konnten. Kaum wollte sich die kreative Gruppe wieder trennen, so positiv wurde das gemeinsame Arbeiten empfunden.

Sommermosaik: Annette Glanzer-Fischer

Sommermosaik: Annette Glanzer-Fischer

Annette Glanzer-Fischer unterrichtet Deutsch und Englisch am Abendgymnasium Wien. Die gebürtige Villacherin ist leidenschaftliche Malerin von Ölbildern und schreibt seit Jahren Lyrik, Kurzprosa und Gedichte. Zwei Literaturpreise, zwei eigene Bücher, diverse Ausstellungen und Veröffentlichungen in Anthologien, Literaturzeitschriften und auf Literaturplattformen. Mitglied des Vereins der Künstler/innen und Schriftsteller/innen Wiens. Annette Glanzer-Fischer hat den Literaturwettbewerb am Abendgymnasium ins Leben gerufen, um künftigen Autor/inn/en des Abendgymnasiums Wien eine breitere Bühne und damit bessere Perspektiven zu bieten. Sie glaubt fest an die Kraft des Schreibens.

Was ich gerne mag:

  • Mein Leben, denn jeder Tag ist ein Abenteuer
  • Meinen Beruf, der mich täglich glücklich macht
  • Bilder malen mit Farbe oder mit Worten, denn so finde ich meine Mitte wieder

Was mich unfroh macht:

  • Menschen, die ihre Perspektiven nicht sehen können und sie daher auch nicht nutzen
  • Negative Emotionen, denn die sind kontraproduktiv und zerstören nur
  • Offensichtliche Manipulationen, die meine Intelligenz beleidigen

Was ich mir wünsche:

  • Ein freundliches und konstruktives Miteinander, das nicht nur Schwächen, sondern auch Begabungen fördert
  • Noch ganz oft bei meinen Studierenden Neugier und Interesse wecken zu können
  • Junge Menschen, die ihre Chancen wahrnehmen und keine Angst vor der Zukunft haben
Zu meinen Ölbildern: Seit etwa 20 Monaten fasziniert mich das „Menschliche im tierischen Antlitz“. Im Zusammenhang mit diesen Studien sind etwa 40 Bilder entstanden, von denen ich einige am 9. September 2015 in meiner nächsten Ausstellung „Spurensuche“ im Rathaus in Wiener Neustadt (Motto: Kunst im Senat) herzeigen werde. Das Titelbild mit den Orang-Utans kommt gerade von der Staffelei :=)

Buchpräsentation und Preisverleihung des Literaturwettbewerbs 2015

Buchpräsentation und Preisverleihung des 3. Literaturwettbewerbs am Abendgymnasium WienIMG_1239

Vom 15. März bis zum 30. April fand am Abendgymnasium der Literaturwettbewerb zum Thema „und Bücher haben mich ermutigt…“ statt.

Alle Studierenden wie auch die Absolvent/inn/en der Schule wurden herzlich zur Teilnahme eingeladen. Erfreulicher Weise langten 14 sehr ansprechende Texte bei der Jury ein, die sich nach einigen Besprechungen auf die herausragenden Siegertexte einigen konnte.
Überzeugt von der Qualität der eingereichten Beiträge entschlossen sich die beiden Jurorinnen Glanzer-Fischer und Fischl-Radakovits dazu, eine Anthologie zu erstellen und als Buch mit der ISBN Nummer 9 783734797200 herauszugeben. Auch ein E-Book wurde aufgelegt und kann wie das Buch in jeder Buchhandlung oder online bestellt werden.

Am 29. Juni konnten die 14 Preisträger im Rahmen einer feinen Literaturfeier ihre Preise entgegennehmen.
Jeder der Ausgezeichneten erhielt eine Urkunde und die Wettbewerbsanthologie „… und Bücher haben mich ermutigt…“.

1. Platz: Roman Ofner: Mit Büchern bin ich aus der Wirklichkeit geflohen…

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2. Platz: Katharina Brunnbauer: Wie die Wellen des Ozeans
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3. Platz: Tabea Söregi: Magenta und Grün
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Bei ausgezeichneter Stimmung feierte man gemeinsam das schöne Büchlein und beschloss vielfach, auch beim nächsten Wettbewerb wieder teilzunehmen.

Großartig auch die Beiträge der restlichen Teilnehmer, die sich sehr über ihr erstes Buch gefreut haben:

Claudia Adebayo: Key Bindings
T.S.Eton :Bad Choices
Marina Jackl: Mit Büchern bin ich aus der Wirklichkeit geflohen
Thomas Karner: Frühling
Regina Lackner: Ich bin M
Katharina Lind: Ewige Suche
Loonyplanet: bücherfluchten, tief in der vergangenheit
Maria Modl: Fragmente einer Wahrheit
Christina Maserei: Mit Büchern bin ich …
Roland Ofner: Mit Büchern bin ich aus der Wirklichkeit geflohen
Michael Sammt: Die Unsichtbare
Moritz Wondratsch: Meinungsrede Lesen

Wir gratulieren allen Teilnehmer/innen sehr herzlich zu ihren gelungenen Werken!
Die Jury

Bastelworkshop

Kette Schmuckbasteln
Basteln mit Schmuck: AUS ALT MACH NEU

Herzliche Einladung zum Mitbasteln: Im Rahmen der Projektwoche findet wieder ein Workshop statt.
Wann: Mittwoch, 1. Juli 2015, ab 17 Uhr, voraussichtlich Raum E01

Sie haben in Ihren Schubladen kaputten oder alten Modeschmuck, von dem Sie sich noch nicht trennen konnten? Seidenbänder, Lederbänder und hübsche Schleifen liegen bei Ihnen zu Hause herum? Warum nicht aus alten Perlen oder kaputten Lieblingsstücken neuen Schmuck basteln?
Bringen Sie Ihre alten Stücke mit, damit wir sie gemeinsam neu arrangieren können. Kommen Sie in den Workshop, dann schaffen wir gemeinsam kunstvolle neue Einzelstücke!

Diverse Materialien, Glasperlen, Draht, Verschlüsse und anderes Zubehör werden bereit liegen und können gegen einen geringen Selbstbehalt benützt werden. Bringen Sie aber auch gerne Ihre eigenen Materialien mit! Wer Fragen hat und/oder sich gleich anmelden möchte, richtet sich bitte an

annette.glanzer-fischer@abendgymnasium.at

Mit dabei: Dorrit Garhöfer, Brigitta Weninger und Annette Glanzer-Fischer

Wir werden uns gemütlich zusammensetzen, Musik oder Gedichte hören, plaudern, Tee oder Kaffee trinken und arbeiten. Gerne begleiten wir Sie bei Ihren ersten handwerklichen Versuchen, doch auch Handarbeitsprofis sind herzlich willkommen! Ich freue mich auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

Das Neueste vom Literaturwettbewerb 2015

Books-1-iconDas Neueste vom Literaturwettbewerb

Die Qualität der eingereichten Arbeiten hat uns sehr überzeugt. Aus diesem Grund wird nun den Autor/inn/en ein breiteres Podium geboten:

Unter der ISBN Nummer 9783734797200 haben die beiden Jurorinnen Annette Glanzer-fischer und Martina Fischl-Radakovits ein Büchlein mit dem Titel “… und Bücher haben mich ermutigt” herausgegeben, das die Arbeitsgemeinschaft zweiter Bildungsweg finanziert hat.
Diese Wettbewerbsanthologie kann als Book-on-Demand (3,99 Euro) oder e-Book (1,49Euro) über Buchhandlungen oder hier bei Amazon bezogen werden.

Sollten Gewinne erzielt werden, wird die Arbeitsgemeinschaft 2. Bildungsweg damit weiterhin – wie bisher – Aktionen der Studierenden unterstützen.

Alle unten genannten Autor/inn/en sind in der Wettbewerbsanthologie „und Bücher haben mich ermutigt…“ mit ihren Beiträgen vertreten, bei der Preisverleihung im Rahmen eines kleinen Festes erhalten Sie selbstverständlich ein Buchexemplar.

Wir gratulieren ihnen herzlich!

Preisverleihung und Feier: Am 29. 6. 2015 um 19 Uhr.

Wir freuen uns auf Sie!

1. Platz: Roman Ofner: Mit Büchern bin ich aus der Wirklichkeit …

Gelungene Flucht aus der Wirklichkeit mittels zahlreicher Bücher, deren Titel der Verfasser gekonnt in die Geschichte einwebt. Fiktion und Realität lösen sich auf, wenn er in Begleitung seiner Protagonisten gemeinsam sein Schiff erklimmt und mit seinen Freunden aufbricht zur großen Schiffsreise, die ihn in die Ferne bringt.

2. Platz: Katharina Brunnbauer: Wie die Wellen des Ozeans

Klassische Erzählung im Stil der großen Meister. Die Autorin malt spielerisch gekonnt wunderbare Bilder, die durch besondere Tiefe berühren.

3. Platz: Tabea Söregi: Magenta und Grün

Treffend gewählter Titel für eine sehr authentische Geschichte aus der Sicht eines Buches, die mit einem unerwarteten Ende aufwartet. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten.

Lobenswerte Erwähnungen in alphabetischer Reihenfolge:

Claudia Adebayo: Mit Büchern bin ich….

Eindringliche Reflexionen einer sensiblen Seele, die sich sprachlich geschickt darzustellen vermag.

T. S. Eton: Bad Choices

Technisch sehr geschickt konstruierte Kurzgeschichte über die bevorstehende lebensrettende Operation eines kleinen Jungen, der seine Kraft aus seinem Buch bekommt und so eine lebensrettende Entscheidung treffen kann. die sehr zu Herzen geht.

Marina Jackl: Mit Büchern kann ich aus der Wirklichkeit fliehen

Sympathische Rückschau auf das eigene Leseverhalten und den Bezug zum Lesen, das in allen Lebensabschnitten der Verfasserin eine bedeutende Rolle gespeilt zu haben scheint. Sehr authentische Arbeit mit philosophischem Ausklang.

Thomas Karner: Frühling

Sprachlich sehr kompakte Kurzgeschichte, die viele klassische Elemente des Genres aufweist. Die Protagonistin vergisst ihre Wirklichkeit und taucht ein in die Welt des Buches, um ein Teil von ihr zu werden. Perfekter Spannungsbogen, der sich erst durch das unerwartete Ende auflöst.

Regina Lackner: Ich bin M

Sprachgewandte Bilder kennzeichnen diese Reflexionen über das Lesen, das der Ich-Erzählerin Halt und Kraft gibt. Sie liebt es, in „die fantastischen Welten ihrer Bücher zu reisen“

Katharina Lind: Ewige Suche

Sehr reduzierte und sensible Geschichte einer Lesenden, deren Liebe zu Büchern ihr stets die Kraft zu Freiheit gegeben hat.

Loonyplanet: Bücherfluchten

Resümee eines begeistert Lesenden, den Bücher in einer oberflächlichen und spracharmen Gesellschaft zu einem unbequemen Außenseiter gemacht haben.

Christina Maserei: Mit Büchern bin ich…

Bildgewaltige Zeilen über Sehnsucht und Trauer, die schließlich wieder zur Freude führt; ein kunstvoller Kurztext über das menschliche Dasein.

Maria Modl: Fragmente einer Wahrheit

Gekonnt formulierte Kurzgeschichte mit Alltagsbezug, die sprachkräftige Bilder des Wartens malt und deren Spannungsbogen sich erst im Aufruf zum Eintreten ins Amtsbüro entlädt.

Michael Sammt: Die Unsichtbare

Diese skurrile Kurzgeschichte in reduzierter Alltagssprache kombiniert klassische Erzählbausteine mit unerwarteten Textelementen und weigert sich amüsant, alle offenen Fragen zu beantworten.

Moritz Wondratsch: Meinungsrede Lesen

Ungewöhnliche Sprachbilder und rasante Reflexionen eines Sprachwütigen, der eine sehr intellektuelle Auslegung des Themas vorgelegt hat.

Wir gratulieren allen Teilnehmern sehr herzlich und freuen uns sehr, Sie an unserer Schule zu haben!

Martina Fischl-Radakovits und Annette Glanzer-Fischer

Neuestes zum Literaturwettbewerb 2015

Books-1-iconVielen Dank für Ihre wunderbaren Beiträge, die ein spannendes Bild der sprachlich-kreativen Begabungen unserer Studierenden abgeben.

14 Beiträge wurden zum diesjährigen Literaturwettbewerb eingereicht und werden in den folgenden Wochen von der Jury genau geprüft und bewertet.

Jede/r der Teilnehmer/innen erhält eine Urkunde und ein detailliertes Feedback zur eingereichten Arbeit. Die Plätze 1 bis 3 werden mit 100, 60 und 40 Euro Preisgeld ausgezeichnet.

Die endgültigen Platzierungen werden Ende Mai bekanntgegeben.

 

  • Claudia Adebayo: Mit Büchern bin ich …
  • Katharina Brunnbauer: Wie die Wellen des Ozeans
  • Thomas T.Eden: Bad Choices (Erzählung)
  • Marina Jackl: Mit Büchern kann ich aus der Wirklichkeit fliehen
  • Thomas Karner: Frühling
  • Regina Lackner: Ich bin M
  • Katharina Lind: Ewige Suche
  • Loonyplanet: Bücherfluchten
  • Christina Maserei: Mit Büchern bin ich …
  • Maria Modl: Fragmente einer Wahrheit
  • Roman Ofner: Lesen: Mit Büchern bin ich aus der Wirklichkeit …
  • Michael Sammt: Die Unsichtbare
  • Tabea Söregi: Magenta und Grün
  • Moritz Wondratsch: Meinungsrede Lesen

Literaturwettbewerb Abendgymnasium 2015

k-lesendes mdchenLesen: Mit Büchern bin ich aus der Wirklichkeit geflohen

Mit Büchern bin ich aus der Wirklichkeit geflohen; mit Büchern bin ich in sie zurückgekehrt. Ich habe, lesend, meine Umgebung vergessen, um die Umgebungen anderer zu erkunden. Auf Sätzen bin ich durch Zeiten gereist und rund um die Erde. Bücher haben mir Angst gemacht, und Bücher haben mich ermutigt.

—Peter Härtling, zit. n. Peter Härtling. Mein Lesebuch. Cover-Text, Fischer TB Nr. 2198

Erläutern Sie die Bedeutung, die der Schriftsteller Härtling dem Lesen beimisst. Prüfen Sie seine Einschätzung anhand eigener Leseerfahrungen und verarbeiten Sie diese Impulse in einem kreativen Text.

Schreiben Sie mit! Literatur am Abendgymnasium: eine Erzählung oder eine Kurzgeschichte, aber auch eine Meinungsrede kann eingereicht werden.

Textlänge: nicht mehr als 1000 Wörter.

Das Thema lautet „Lesen: Mit Büchern bin ich aus der Wirklichkeit geflohen“.

Einreichen können bis 30. April 2015 alle, die an der Schule inskribiert sind oder das Abendgymnasium absolviert haben.

Womit kann man teilnehmen:

  1. Mit einer Meinungsrede (in deutscher Sprache)
  2. Mit einer Erzählung oder einer Kurzgeschichte (in deutscher Sprache)

Bitte reichen Sie jeweils nur einen einzigen Text ein, keinesfalls mehrere zur Auswahl und legen Sie auch einen kurzen Lebenslauf bei.

Form: auf Datenträger (USB-Stick) oder per E-Mail (Adresse siehe unten) sowie zusätzlich in vierfacher Ausfertigung in Papierform an ein Mitglied der Jury. Nur Hand- oder maschinenschriftliche Texte werden nicht akzeptiert.

Ihre Texte sollen Ihren Vor- und Zunamen (sowie gegebenenfalls Ihr Pseudonym und – falls Sie dessen Veröffentlichung wünschen – auch Ihr Geburtsdatum), Ihre Postadresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse enthalten. Wenn Sie ein Pseudonym angeben, wird nur dieses veröffentlicht, nicht Ihr richtiger Name.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass ihre Arbeiten gegebenenfalls auf der Schulhomepage und/oder im Jahresbericht oder möglicherweise auch in einem Sonderdruck veröffentlicht werden.

Wir behalten uns das Recht vor, eindeutige Rechtschreib-, Grammatik- und Interpunktionsfehler nach den Regeln der neuen Rechtschreibung zu korrigieren. Eigenwillige Schreibweisen wie z. B. durchgehende Kleinschreibung oder wörtliche Rede ohne Anführungszeichen werden beibehalten. Die besten Arbeiten werden prämiert. Die Preisträger werden Ende Mai bekanntgegeben.

Bitte reichen Sie Ihre ausgedruckten Texte persönlich bei den Mitgliedern der Jury ein und senden Sie diese per E-Mail an die Mitglieder der Jury: literaturwettbewerb.wien@abendgymnasium.at

Jury: Sarah Ferner-Ortner, Martina Fischl-Radakovits, Annette Glanzer-Fischer und Ilse Knahr

 

Workshop: Ich häkle mir eine neue Haube

Workshop: Ich häkle mir eine neue Haube

haube2Im Rahmen der Projektwoche findet in der Aula der Schule ein Workshop statt.

Mittwoch, 28. Jänner 2015, ab 17 Uhr, Raum E05

“Ich stricke oder häkle mir eine neue Mütze”

Eine warme Mütze oder Kapuze auf dem Kopf ist bei diesem Wetter fast unerlässlich! Warum sich nicht selbst ein wunderbares Einzelstück stricken?

Diverse Materialien, Wolle, Häkel- oder Stricknadeln und Musterhefte werden bereit liegen und können gegen einen geringen Selbstbehalt benützt werden. Bringen Sie aber auch gerne Ihre eigenen Materialien mit! Wer Fragen hat und/oder sich gleich anmelden möchte, richtet sich bitte an annette.glanzer-fischer@abendgymnasium.at

haube1Die Professorinnen Fischl-Radakovits, Garhöfer und Glanzer-Fischer werden sich gemütlich mit Ihnen zusammen setzen, Musik oder Gedichte hören, plaudern, Tee trinken und Ihnen die wichtigsten Grundmuster des Häkeln und Strickens zeigen. Gerne begleiten wir Sie bei Ihren ersten handwerklichen Versuchen, doch auch Strickprofis sind herzlich willkommen!

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

Update:  Gemütlich war die Stimmung beim gut besuchten “literarischen Häkeln und Stricken”. Tee und Kuchen sowie Musik und Gedichte motivierten die Teilnehmer zum fleißigen Werken. Nicht minder waren die Erfolge, präsentierten doch Zeynep Bozan und Andreas Lerner, beide ohne handwerkliche Vorkenntnisse, stolz ihre ersten selbst gefertigten Hauben. Ein weiterer Workshop folgt sicher! – Annette Glanzer-Fischer

Die Texte des Literaturwettbewerbs 2014

Die Texte des Literaturwettbewerbs 2014

Literaturwettbewerb 2014 | Abendgymnasium Wien

Die Preisverleihung fand im Rahmen des Eröffnungsfestes am 1. September 2014 in unserer neuen Schule statt!

1. Platz: „Das Gartentor“ von Corina Häusler

Diese bewegende Textcollage zum Thema Vergangenheitsbewältigung beeindruckt durch Aussagekraft und geschickte Komposition – die Autorin dieser Kurzgeschichte vermag die Konfrontation mit dem Holocaustmotiv tief unter die Haut gehend spürbar zu machen, indem sie sich einer sehr nuancenreichen Sprache bedient.

Das Gartentor stand immer weit offen. Nur in der Nacht, da sperrte sie es zu.
„Großmutter, warum ist das so?“, fragte Tamara.

„Weil ich mich sonst nicht frei fühle“, sagte die Großmutter.

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