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Alle Beiträge auf der Homepage des Wiener Abendgymnasiums

Aktuell

Zeugnisverteilung

Zeugnisse liegen im Sekretariat ab Freitag, 01.07.2022 zur Abholung bereit.

Ansonsten können Sie Ihr Zeugnis in den „Sekretariat-Sommerferien-Öffnungszeiten“ abholen.

Achtung: Wir verteilen NUR Zeugnisse welche bereits über Campus bestellt wurde.

Wenn Sie Ihr Semesterzeugnis nicht bestellt haben schicken Sie uns ein Email an wien@abendgymnasium.at.

 

Öffnungszeiten im Sekretariat in den Sommerferien

Der tägliche Schulbetrieb wird durch das Sekretariat unterstützt. FOI Helmut Janka-Grammanitsch und Kontr Milesa Poisinger kümmern sich am Abendgymnasium Wien um die Anliegen der Studierenden.

E-Mail: wien@abendgymnasium.at

Mittwoch, 29.07.2022 Parteienverkehr ab 11:00-13:00 Uhr und dann wieder von 18:30-20:00 Uhr (kein Telefondienst 14:00-16:00 Uhr)

Donnerstag, 30.06.2022 Parteienverkehr ab 11:00-13:00 Uhr und dann wieder von 19:00-20:00 Uhr

Freitag, 01.07.2022 kein Telefondienst (14:00-16:00 Uhr)

 

Räume für den Lehrer*innen Sprechtag am 29. Juni

 

Alle Lehrer*innen sind am 29. Juni in ihren Zimmern, oder in einem gewählten Klassenraum, von 18:00 bis 20:00 für Sie zu sprechen.

Hier finden Sie alle Lehrer*innen, die den Sprechtag in einem Klassenraum abhalten.

 

Zimmer Lehrer*in
D10 Prof. Seidl
D11 Prof. Schmidhammer
D12 Prof. Stulik
D13 Prof. Gotschim
D14 Prof. Seidl Raimund
D15 Prof. Brandstetter-Hinsch Prof. Hinsch
D16 Prof. Kornell
D17 Prof. Obermüller
D22 Prof. Ziegner
D23 Prof. Strobl
D24 Prof. Rohregger
D25 Prof. Ocakoglu
A20 Prof. Federmann Prof. Leutgeb
A21 Prof. El-Morse
A22 Prof. Lechner
B26 Prof. Pacher
C20 Prof. Garhöfer Prof. Glanzer-Fischer
E01 Prof. Schmidhammer
E02 Prof. Kamauf
E03 Prof. Leichsenring
E04 Prof. Glanzer-Fischer
Jagdzimmer Prof. Dammerer
D12A Prof. Schieber
D13A Prof. Ott
K3 Prof. Schauer
131 Prof. Vrabl

Termine der letzten Schulwoche

Montag, 27. Juni 2022

Kolloquien aus Mathematik, Deutsch, 2. Sprache und Darst. Geom. (Die genaue Raumeinteilung der Kolloquien finden Sie unter „Informationen der Administration“ oder unter dem Punkt „Kolloquien“.)

Dienstag, 28. Juni 2022

Kolloquien aus Englisch

Mittwoch, 29. Juni 2022

Lehrer*innesprechtag von 18.00 – 20.00 Uhr:
Alle Lehrer*innen werden in dieser Zeit in ihren Räumen anwesend sein.

Mit allen, die in den vergangenen 2 Jahren die Reifeprüfung bestanden haben, konnten wir coronabedingt nicht feiern: wir holen das um 16.00 Uhr im AudiMax nach

Freitag, 1. Juli 2022

14.00 Uhr: Reifeprüfungszeugnisverteilung im AudiMax mit anschließendem Buffet in der  Mensa
17.00 – 19.00: Sprechtag der Studienkoordinator*innen:
Bitte denken Sie daran, für das kommende Semester rechtzeitig zu inskribieren und ihre Inskriptionen gemeinsam mit ihrem/r Studienkoordinator*in zu übernehmen.
17.00 Uhr: Semesterzeugnisverteilung für alle, die das Zeugnis bis Mittwoch über den Campus bestellt haben. Raum: Audimax

Wir wünschen erholsame Sommermonate
Erster Schultag: 5. September 2022

 

Kolloquien ab Mo, 27. Juni

Englisch: 28. Juni 2022, 14:00
Mensa: Prof. Kamauf, Prof. Schilling, Prof. Schmidhammer
HS2: Prof. Leutgeb, Prof. Martens, Prof. Pereira
HS1: Prof. Heidlmair, Prof. Leichsenring, Prof. Brandstetter-Hinsch
D32: Prof. Keszeg, Prof. Federmann

Prof. Kianek, Prof. Kniendl und Prof. Ganzer-Fischer prüfen nur mündlich, Termine wurden vereinbart!

Fragebogen für Studierende

Im Namen meiner Kolleg*innen Charlotte Bösch, Agnes Hio und Theresa Bredlinger darf ich mich im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Universität Wien, geleitet von Hr. Daniel Green, an Sie wenden. Das Ziel der Lehrveranstaltung ist es, eine Praxisforschung an dem Wiener Abendgymnasium durchzuführen und diese anschließend auszuwerten.

Meine Kolleg*innen und ich beschäftigen uns mit unterschiedlichen Einflussfaktoren auf diverse Entscheidungen während der individuellen Bildungswege.

Hierbei liegt der Fokus auf der Begründung, warum sich die Befragten für oder gegen bestimmte Schultypen entschieden haben. Des Weiteren wollen wir herausfinden, warum Sie sich schlussendlich für den Besuch des Wiener Abendgymnasiums entschlossen haben. Mithilfe eines Online-Fragebogens soll die Praxisforschung durchgeführt werden.

https://forms.gle/2tgdeEKTZZnd5cBq7

Vielen Dank im Voraus und mit freundlichen Grüßen,

Agnes Hio, Theresa Bredlinger, Charlotte Bösch & Stefan Nikolic

Wie lernen Studierende?

Wir sind Adam Baltner, Alexandra Hartmann, Nicole Orzechowska und Brigitte Schauer, vier Lehramtsstudierende an der Uni Wien. Dieses Semester absolvieren wir das Proseminar “Praxisforschung” am Institut für Lehrer*innenbildung beim Herrn Mag. Daniel Green am Abendgymnasium Wien.

Im Rahmen unseres Proseminars machen wir eine empirische Studie zum Thema Lernverhalten. Wir wollen nämlich untersuchen, ob bzw. inwiefern Schüler*innen in Matura-Abendschulen Unterschiede zwischen ihrem derzeitigen Lernverhalten und ihrem früheren Lernverhalten in der Sekundarschule (Unter- und Oberstufe) wahrnehmen.

Um diese Untersuchung durchzuführen, haben wir eine Online-Umfrage gestaltet. Wir wären sehr dankbar, wenn Sie den Link dazu an ihre Schüler*innen weiterleiten würden. Die Umfrage dauert etwa 10 Minuten auszufüllen. Teilnehmen kann jede*r, der*die aktuell eine Matura-Abendschule besucht.

Hier nochmals der Link: https://www.survio.com/survey/d/W4S9G1A9D2J3M3X9L

Mit besten Grüßen,
Adam Baltner, Alexandra Hartmann, Nicole Orzechowska und Brigitte Schauer

AZB-Generalversammlung 2022

Am Mittwoch, den 18. Mai 2022, fand um 16 Uhr im Raum D30 die Generalversammlung der Arbeitsgemeinschaft Zweiter Bildungsweg statt.

Kurt Kremzar und Klaus Brandl begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste, im Besonderen die Ehrenvorsitzenden der AZB Detlef Schaffer und Oskar Achs. Die Mitglieder des scheidenden Vorstands wurden ohne Gegenstimme entlastet, die im Anschluss folgende Neuwahl des neuen Vorstands wurde ebenfalls ohne Gegenstimme angenommen.

Franz Tranninger wurde zum neuen Ehrenmitglied der AZB ernannt, konnte aber aus gesundheitlichen Gründen an dieser Generalversammlung nicht teilnehmen.

Kurt Kremzar stellte die neue Studie der AK-Wien „Die Ausbildungssituation von Studierenden an Schulen für Berufstätige in Wien“ vor.

Begrüßung durch Kurt Kremzar

Bericht des Kassiers Gerhard Masar

Bericht der Kontrolle Christian Glaner

Wahlleiterin Fischl-Radakovits

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„Klein aber oho“ – Zettel als Ausdruck organisationaler Kommunikationskultur

In diesem Beitrag weist Daniel Green auf ein laufendes Forschungsprojekt von Nadine Thielemann und Regina Göke hin, an dem auch Studierende des Abendgymnasiums teilnehmen und das auch für die Bearbeitung von vorwissenschaftlichen Arbeiten zum Thema organisationaler Kommunikationskultur sehr spannend ist.

„Klein aber oho“ –  

Zettel als Ausdruck organisationaler Kommunikationskultur

Ob provisorisch hingekritzelt, sorgsam ausgedruckt oder sogar foliert: Zettelbot­schaften und Aushänge sind an fast jedem Arbeitsplatz präsent und spielen dort trotz ihrer vermeintlichen Belanglosigkeit eine wichtige Rolle.

Zettel sind Teil der Kommunikationskul­tur einer Organisation, Zeugnisse kom­munikativer Gepflogenheiten und In­strumente, durch die Beziehungen zwi­schen KollegInnen, aber auch zwischen MitarbeiterInnen und ihren Vorgesetz­ten gestaltet und beeinflusst werden. Sie verraten, wie eine Organisation „tickt“.

Ziel unseres Projektes ist eine ethnographische Untersuchung der Zettelkommunikation am Arbeitsplatz, die linguistische Konzepte zur Beschreibung der Beziehungsbildung (rapport managementface work, politenesspolitic behaviour) mit sozialpsychologischen Modellen zur Beschreibung der Organisationskultur (Schein 1980; Schein & Schein 2019) verbindet. Viele dieser Botschaften verweisen auf Reibungspunkte in der internen Kommunikation, die sich auch negativ auf betriebliche Abläufe auswirken können. Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, rechtzeitig zu erkennen, wo Handlungsbedarf besteht und entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der internen Kommunikation zu ergreifen. Somit kann eine solche Perspektive auch für die Praxis als diagnostisches Tool genutzt werden.

Aus linguistischer Perspektive handelt es sich um eine innovative Verbindung von Konzepten und Modellen der linguistischen Pragmatik, des linguistic landscaping und der textlinguistischen Analyse kleiner Texte.

Maturafeier am 29. 6. 2022

Für alle Maturant*innen, für die es wegen der Corona-Einschränkungen in den beiden letzten Schuljahren keine Maturafeiern gab, veranstaltete das Abendgymnasium Wien nun eine eigene Feier: Der Schulleiter Klaus Brandl lud zu sich auf den roten Teppich und überreichte Erinnerungsurkunden und Blumen an die Glücklichen.

  Video: https://youtu.be/Vs_yX28r1gQ

Appell der Studierendenvertretung gegen die Ausweisung der neunzehnjährigen Ajla ein Jahr vor der Matura

Appell der Studierendenvertretung gegen die Ausweisung der neunzehnjährigen Ajla ein Jahr vor der Matura

Dies ist ein Beitrag der Studierendenvertretung des Abendgymnasiums Wien.

Appell gegen die Ausweisung der neunzehnjährigen Ajla ein Jahr vor der Matura

Ajla ist eine Schülerin am Gymnasium in der Anton-Krieger-Gasse in Wien Liesing. Wie seitens der Medien berichtet, muss sie nun ein Jahr vor der Matura Österreich verlassen.

Zusammenfassung
„Ajla kam im Alter von dreizehn Jahren mit ihrem Vater nach Österreich. Ermittlungen der Wiener Fremdenbehörde MA 35 ergaben, dass ihr Vater eine Aufenthaltsehe eingegangen ist. Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) reagierte mit der Ausweisung und einem dreijährigen Einreiseverbot. Die Beschlüsse wurden durch das Bundesverwaltungsgericht bestätigt. Aja lebt seit sechs Jahren in Wien. Sie zählt zu den Klassenbesten, hat die 7. Klasse Gymnasium mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen, und möchte gerne nach der Matura als Sozialarbeiterin oder Schulpädagogin arbeiten. Um eine zwangsweise Abschiebung zu vermeiden, wird Ajla Anfang Juli Wien Richtung Serbien verlassen. Laut Innenministerium kann sie danach einen Antrag auf Aufhebung des Einreiseverbots stellen. So hätte sie theoretisch die Chance, mit einem Schülervisum zurückzukommen und sich ihre beruflichen Träume zu erfüllen.“ (Quellen: Standard, ORF)

Die Menschenrechtsgruppe SOS Mitmensch hat einen Eil-Appell an Innenminister Gerhard Karner gestartet, welcher die Ausweisung von Ajla stoppen soll. Das Ziel des Appels sind 7.500 Unterschriften. Anfang dieser Woche waren es bereits 5.375. Die Petition kann hier unterzeichnet werden.

Wir am Abendgymnasium Wien haben ein sehr gutes Verständnis dafür, mit welchen Herausforderungen es verbunden ist, die Matura zu einem späteren Zeitpunkt zu erlangen. Aus Solidarität gegenüber unserer schulübergreifenden Mitschülerin unterstützen wir daher die Petition gegen die Ausweisung von Ajla.

Die Studierendenvertretung des Abendgymnasiums Wien

Bildnachweis:
SOS Mitmensch

Kolloquien ab Mo, 27. Juni

Englisch: 28. Juni 2022, 14:00
Mensa: Prof. Kamauf, Prof. Schilling, Prof. Schmidhammer
HS2: Prof. Leutgeb, Prof. Martens, Prof. Pereira
HS1: Prof. Heidlmair, Prof. Leichsenring, Prof. Brandstetter-Hinsch
D32: Prof. Keszeg, Prof. Federmann

Prof. Kianek, Prof. Kniendl und Prof. Ganzer-Fischer prüfen nur mündlich, Termine wurden vereinbart!

Schulgarten

Der Schulgarten, der im Rahmen des Urban Gardening-Projektes entstanden ist, wächst und gedeiht und das erste Gemüse kann sogar schon geerntet werden.

Das nächste gemeinschaftliche Gärtnern findet am Mittwoch, den 30. Juni ab 16:00 Uhr statt.

Alle interessierten Hobbygärtner*innen und die es noch werden wollen, sind herzlich willkommen!

Legal Literacy Workshop: Diskriminierungsschutz und Bewerbungsverfahren

Legal Literacy Workshop: Diskriminierungsschutz und Bewerbungsverfahren

Eingeladen sind alle Studierenden, Absolvent*innen und Freund*innen des Abendgymnasiums.

Ein lebensnaher Workshop über die wesentlichen Grundlagen des österreichischen Gleichbehandlungsrechts mit besonderem Fokus auf Diskriminierungsschutz und Bewerbungsverfahren. In diesem werden wir uns u.a. kritisch mit Fragen wie den nachstehenden beschäftigen:

  • Warum brauchen wir ein funktionierendes Gleichbehandlungsrecht und was ist Diskriminierungsschutz?
  • Was sind die gesetzlichen Grundlagen der Gleichbehandlung in Österreich?
  • Welche Fragen sind im Bewerbungsverfahren unzulässig?
  • Was kann ich tun, wenn mich mein:e Arbeitgeber:in dennoch nach Schwangerschaft, Nachwuchs, Familienstand, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Weltanschauung, Alter, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität fragt?
  • Was kann ich tun, wenn ich im Bewerbungsverfahren oder während eines Arbeitsverhältnisses diskriminiert werde?
  • Wie kann ich mein Recht auf Gleichbehandlung und Gleichstellung durchsetzen und welche Organisationen können mich dabei unterstützen?

Wann: Freitag, 01.07.2022, 19:00 – 21:00 Uhr

Wo: Online (Der Zoom Link wird nach Anmeldung bekannt gegeben).

Warum: „Wer nichts weiß, muss alles glauben“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

Kosten:  keine

An- und Abmeldung: persönlich bei daniel.green@oegrl.com

Workshopleitung: Daniel Green (Abendgymnasium Wien)  &  Aysun Salvatore (Österreichische Gesundheitskasse)

In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Rechtslinguistik (ÖGRL)

Symposium „Diktatur und Widerstand“: Mittwoch, 29. Juni 2022 bis Freitag, 1. Juli 2022

Symposium „Diktatur und Widerstand“: Mittwoch, 29. Juni 2022 bis Freitag, 1. Juli 2022

Daniel Green unterrichtet am Abendgymnasium Wien und setzt sich für Demokratie, Menschenrechte und Rechtstaat ein. Mit diesem Beitrag macht er auf das Symposium im Gedenken an die Widerstandskämpfer:innen und Opfer des NS-Regimes zum 80. Jahrestag der Hinrichtung der ersten „Politischen“ im LG Wien am 30. Juni 1942 aufmerksam.

Anlässlich des 80. Jahrestags der Hinrichtung der ersten Widerstandskämpfer:innen gegen das NS-Regime findet das Symposium Diktatur und Widerstand von 29. Juni bis 1. Juli 2022 an vier Standorten in Wien statt. Das Symposium wird vom Verein „Justizgeschichte und Rechtsstaat“, dem Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte sowie dem Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien im Gedenken an die Opfer und Widerstandskämpfer:innen samt einem Appell für Erinnerungskultur und politische Bildung organisiert.

Neben einer Würdigung des hohen Einsatzes aller Widerstandskämpfer:innen, deren erste Hingerichtete im Landesgericht am 30. Juni 1942 zehn Eisenbahner aus St. Veit a.d. Glan waren, werden während des Symposiums Themen wie Dokumentation des Widerstands, Gedenkstätten, Transitional Justice und Politische Bildung wissenschaftlich beleuchtet und diskutiert. Abgerundet werden die Vorträge durch Lesungen und musikalischen Beiträge sowie die Abendveranstaltung am 30. Juni. Im Rahmen des Symposiums wird am 29. Juni nachmittags auch die vom Verein „Justizgeschichte und Rechtsstaat“ kuratierte Ausstellung „Demokratie – Menschenrechte – Rechtsstaat“ am Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte eröffnet.

Für die Teilnahme am Symposium ist eine Anmeldung obligatorisch.
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter friedrich.forsthuber@justiz.gv.at und andreas.sauermoser@univie.ac.at zur Verfügung.

Das Programm der Tagung finden Sie im Downloadbereich.

Hier können Sie den Livestream der Podiumsdiskussion „Politische Bildung – Grundlage demokratischer Rechtsstaaten in der Europäischen Union“ nachsehen.

Datum: 29. Juni 2022 (Ganztägig) bis Freitag, 1. Juli 2022 (Ganztägig)

Ort: Haus der Europäischen Union, Landesgericht für Strafsachen Wien (Großer Schwurgerichtssaal) sowie Juridicum der Universität Wien (Dachgeschoss)

Mittwoch, 29. Juni 2022 Haus der Europäischen Union

10:30 – 12:30 PODIUMSDISKUSSION
Politische Bildung – Grundlage demokratischer Rechtsstaaten in der Europäischen Union

Moderation: Mag. Friedrich Forsthuber Obmann des Vereins „Justizgeschichte und Rechtsstaat”
DDr. Wolfgang Bogensberger
Stellvertretender Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich

Mati Randow
Schulsprecher GRG6 Rahlgasse

Rebekka Dober
Gründerin von Youth Empowerment Participation – Stimme der Jugend (YEP)

Dr.in Monika Sommer
Direktorin des Hauses der Geschichte Österreichs (hdgö)

Mag.a Sabine Mader
Hochschullehrende an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich

Univ.-Ass. Mag. Daniel Green, LL.M.
Department für Fremdsprachliche Wirtschaftskommunikation, Wirtschaftsuniversität Wien
Professor am Abendgymnasium Wien, Fach: Sprache und Recht

13:30 – 15:00 AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Eröffnung der Ausstellung „Demokratie – Menschenrechte – Rechtsstaat“
Eröffnung: Univ.-Prof. Dr. Michael Lysander Fremuth
Wissenschaftlicher Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Grund- und Menschenrechte
Professor am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien

Justizgeschichte und Rechtsstaat: Zur Bedeutung von Geschichte und politischer Bildung sowie des Gedenkens

Mag. Friedrich Forsthuber Obmann des Vereins Justizgeschichte und Rechtsstaat
Ort des Gedenkens: Die Namensmauern im Ostarrichi Park sowie die Gedenktafel für alle Opfer des NS-Regimes

Mag.a Hannah M. Lessing Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus

Programm

Donnerstag, 30. Juni 2022 Großer Schwurgerichtssaal des Landesgerichtes für Strafsachen Wien
10:00 GEDENKEN
Kranzniederlegung in der „Gedenkstätte“
Im ehemaligen Hinrichtungsraum im Erdgeschoss des Landesgerichtes für Strafsachen Wien wird der ersten im LG Wien vor 80 Jahren – am 30. Juni 1942 – hingerichteten „Politischen“ (zehn Eisenbahner aus St. Veit an der Glan und der Südsteiermark) sowie der übrigen rund 600 hier geköpften Widerstandskämpfer:innen gegen das nationalsozialistische Regime im Rahmen einer Kranzniederlegung gedacht.

11:00 BEGRÜSSUNG
Dr. Alexander Van der Bellen (Videobotschaft)
Bundespräsident der Republik Österreich

Dr.in Alma Zadić, LL.M.
Bundesministerin für Justiz der Republik Österreich

Mag. Friedrich Forsthuber
Präsident des Landesgerichtes für Strafsachen Wien
Musikalische Begleitung des Gedenktags: Chor des KSŠŠD (Klub slowenischer Studentinnen und Studenten in Wien/ klub slovenskih študentk in študentov na Dunaju)

11:45 PANEL I
Dokumentation des Widerstands
Lesungen aus den Büchern „Mein Kopf wird euch auch nicht retten“ (Lisl Rizy und Willi Weinert) sowie „Josef Landgraf, Die weiße Rose von Wien“ (Ilse Schneider)

Prof.in Käthe Sasso
Widerstandskämpferin und Zeitzeugin

Ana Grilc
ehemalige Obfrau des Klubs slowenischer Studentinnen und Studenten Wien (KSŠŠD)

Dr. Winfried R. Garscha
Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der NS-Opfer-Verbände und Widerstandskämpfer/innen Österreichs

Dr. Gerhard Baumgartner
Wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW)

Dr. Stefan Benedik
Kurator und Leiter des Teams „Public History“ am Haus der Geschichte Österreich (hdgö)

13:30 MITTAGSPAUSE
14:30 PANEL II
Gedenkstätten
„Gedenkstätte“ (ehemaliger Hinrichtungsraum) im Landesgericht für Strafsachen Wien

Mag. Mathias Lichtenwagner, Politikwissenschaftler
Gruppe 40 – Nationale Gedenkstätte, Gräber von Widerstandskämpfer:innen am Wiener Zentralfriedhof

Dr. Wilhelm Weinert, Historiker
Gedenktafel im Donaupark – ehemaliger Militärschießplatz Kagran

Mag. Thomas Geldmacher, Historiker und Politikwissenschaftler

15:15 PANEL III
Transitional Justice – Gerechtigkeit in Übergangszeiten
Transitional Justice – Entwicklung und aktuelle Herausforderungen

Dr.in Claudia Fenz, Richterin an internationalen Tribunalen, zuletzt am ECCC in Kambodscha
Das Recht auf Wahrheit bei Aufarbeitung der Verbrechen von Diktaturen und Kriegen

Univ.-Ass. Mag. Andreas Sauermoser, Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien
NS-Kriegsverbrecherprozesse vor Volksgerichten und Geschworenengerichten in Österreich

Mag.a Dr.in Claudia Kuretsidis-Haider, Wissenschaftliche Ko-Leiterin der Zentralen österreichischen Forschungsstelle Nachkriegsjustiz

16:15 PAUSE
17:00 – 19:30 ABENDVERANSTALTUNG
Opfer und Widerstand aus vielen Nationen
Historischer Überblick und Moderation: Dr.in Ursula Schwarz
Historikerin am Dokumentationsarchiv des österr. Widerstands

Kurze Videobotschaften bzw Beiträge von Botschafter:innen der Länder, deren Staatsangehörige als Widerstandskämpfer:innen von der NS-Justiz verurteilt und am Landgericht Wien enthauptet wurden.

„De Zaak Jacob D.“ (Strafsache Jakob D.)
Koproduktion Theater na de Dam und Bostheater Amsterdam
Jakob Dirkmaat wurde vom Sondergericht zum Tod verurteilt und hier am 2. Juni 1943 enthauptet. Seine Enkelin Frances Sanders hat dessen Schicksal recherchiert und die szenische Theaterlesung initiiert.

Freitag, 1. Juni 2022 Juridicum der Universität Wien
Dachgeschoss
09:30 BEGRÜSSUNG
Univ.-Prof. Dr. Ronald Maier
Vizerektor für Digitalisierung und Wissenstransfer an der Universität Wien

ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Polaschek
Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung der Republik Österreich

Univ.-Prof. Dr. Michael Lysander Fremuth
Wissenschaftlicher Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Grund- und Menschenrechte
Professor am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien

10:00 VORTRAG
Universität und Widerstand? – Opposition am Beispiel der Völkerkunde

Dr. Mag. Peter Rohrbacher
Senior Researcher am Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

10:30 VORTRAG
Verbot der Todesstrafe aus menschenrechtlicher Perspektive

Univ.-Prof. Dr. Michael Lysander Fremuth
Wissenschaftlicher Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Grund- und Menschenrechte
Professor am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien

10:45 KAFFEEPAUSE

11:30 PANEL V
Verurteilt und hingerichtet – Dunkle Seiten österreichischer Justizgeschichte

Univ.-Prof.in Dr.in Ilse Reiter-Zatloukal
Vorständin des Instituts für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien

Dr.in Ursula Schwarz
Historikerin am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

Mag.a Dr.in Brigitte Rigele
Leiterin des Wiener Stadt- und Landesarchivs

12:30 – 13:30 PUBLIKUMSDISKUSSION
Vertrauen in Politik und Rechtsstaat

Moderation: Mag. Friedrich Forsthuber
Präsident des Landesgerichtes für Strafsachen Wien

Inputs:
Univ.-Prof. Dr. Clemens Jabloner
Vizekanzler und Justizminister a.D.

Dr. Michael Häupl
Landeshauptmann und Bürgermeister der Stadt Wien a.D.

Mag. Hermann Dikowitsch
Leiter der Abteilung Kunst und Kultur Niederösterreich

Einladung zur Romreise im September 2022

Einladung zur Romreise im September 2022

Wir – die Fachgruppen Italienisch und Latein – planen für September 2022 eine Bildungsreise nach Rom.
An dieser Reise können alle Studierenden teilnehmen, d.h. auch solche, die nicht Latein oder Italienisch besuchen

Nähere Infos findet ihr hier:

Rom Flyer Sept 2022

Anmeldung unter https://forms.office.com/r/zRhBZN7XXp 

Rom Flyer Sept 2022


Photo by Spencer Davis on Unsplash

Auswahl der Module für das Wintersemester 2022 ab sofort möglich

Bis zum 26. Juni 2022 wählen die Studierenden selbst über den Campus die Module für das kommende Wintersemester 2022. Sie können dabei nichts falsch machen, die Studienkoordinator:innen überprüfen diese Inskriptionen. Sie sind erst gültig, wenn sie durch die Studienkoordination bestätigt wurden. Die Richtlinien und Anleitung zur Stundenplanerstellung über den Campus sind wichtig vorher zu lesen.

AZB-Generalversammlung 2022

Am Mittwoch, den 18. Mai 2022, fand um 16 Uhr im Raum D30 die Generalversammlung der Arbeitsgemeinschaft Zweiter Bildungsweg statt.

Kurt Kremzar und Klaus Brandl begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste, im Besonderen die Ehrenvorsitzenden der AZB Detlef Schaffer und Oskar Achs. Die Mitglieder des scheidenden Vorstands wurden ohne Gegenstimme entlastet, die im Anschluss folgende Neuwahl des neuen Vorstands wurde ebenfalls ohne Gegenstimme angenommen.

Franz Tranninger wurde zum neuen Ehrenmitglied der AZB ernannt, konnte aber aus gesundheitlichen Gründen an dieser Generalversammlung nicht teilnehmen.

Kurt Kremzar stellte die neue Studie der AK-Wien „Die Ausbildungssituation von Studierenden an Schulen für Berufstätige in Wien“ vor.

Begrüßung durch Kurt Kremzar

Bericht des Kassiers Gerhard Masar

Bericht der Kontrolle Christian Glaner

Wahlleiterin Fischl-Radakovits

Aber mal langsam

Aber mal langsam

Die Straße vor dem Schulgebäude ist seit Maibeginn eine 30 km/h Zone. Viele Studierende und Lehrer:innen queren die Straße, Schulklassen liegen angrenzend, sodass die Verkehrsberuhigung zur Sicherheit aller Beteiligten und zur Ruhe im Schulunterricht beiträgt.

Orgelkonzert mit Grete Frank

Grete Frank 2022
Nach dreijähriger Coronapause wieder zu bewundern: DUO WINDSPIEL – Grete Frank (Orgel) und Kurt Gold-Szklarski (Akkordeon) am Freitag, 10. Juni 2022 um 18.00 Uhr in der Kirche MARIA AM GESTADE (Passauer Platz / Salvatorgasse 12, 1010 Wien).

In diesem einstündigen Kozert spielen Grete Frank (Evang.-Lehrerin i.R. am Abendgymnasium Wien) und Kurt Gold-Szklarski Werke von A.Vivaldi, J.S.Bach, J.Fischer, C.Frank, A.Piazolla und O.Messiaen.

Maria am Gestade ist die älteste Marienkirche in Wien und nach dem Stephansdom der bedeutendste gotische Sakralbau der Stadt. Der hl. Klemens Maria Hofbauer, Stadtpatron von Wien und Mitglied der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen ist hier bestattet.

Sprache, Recht und Klimaschutz am 3.5.2022, 18 Uhr

Sprache, Recht und Klimaschutz am 3.5.2022, 18 Uhr

Am 3.5.2022 besuchen Studierende des Wahlpflichtfachs Sprache und Recht am Wiener Juridicum eine Podiumsdiskussion zum Thema “Sprache, Recht und Klimaschutz“. Es geht um die Querschnittsmaterien der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes; Themen die auch im Wahlpflichtfach Nachhaltigkeit ausführlich behandelt werden und die eine kritische Betrachtung verdienen. Denn: Sprache spielt im Umweltrecht eine tragende Rolle. Der Klimawandeldiskurs zeigt deutliche Schnittmengen mit Umwelt-, Risiko- und Technikdiskursen, mit denen sich wissenschaftliche Disziplinen unterschiedlicher Schwerpunktsetzung beschäftigen. Medienwissenschaften, Politikwissenschaften, Sprachwissenschaften, Rechtswissenschaften und die Soziologie perspektivieren die Querschnittsmaterien des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit teils sehr unterschiedlich. In der Podiumsdiskussion beschäftigen sich die Diskutant*innen mit den Ausprägungen des klimaschutzrechtlichen Diskurses unter Beachtung neuerer Entwicklungen in Österreich. Was sind die aktuellen Herausforderungen für die Gesetzgebung im Hinblick auf die gegenläufigen Interessen der Akteure? Kann der diskursive Raum zwischen Überschreitung und Einschränkung durch den rechtspolitischen Gestaltungsspielraum der Gesetzgebung gefüllt werden? Wie werden die Konzepte der Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit von umweltrechtlichen Maßnahmen wie beispielsweise Umweltzonen diskursiv hergestellt?

Alle Lehrenden, Studierenden und Absolvent*innen des Abendgymnasiums sind herzlich eingeladen.