Kostenloser, erwachsenengerechter Unterricht

Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium und Wirtschaftskundliches Bundesrealgymnasium für Berufstätige
1210 Wien, Brünner Straße 72 ▴ Tel. 01 / 892 54 33 (16-19 Uhr) ▴ wien@abendgymnasium.at

Neuanmeldungen

Für das Wintersemester 2015 gibt es leider nur noch einige Restplätze in den einzelnen Modulen. Falls Sie daran Interesse haben, geben Sie bitte Ihre Daten in das Formular ein und kommen am 7. September 2015 (1. Schultag) um 19.00 Uhr zu einem Infoabend in die Brünner Straße 72. Dort können wir klären, ob eine Aufnahme in diesem Wintersemester noch möglich ist. Zum Anmeldeformular klicken Sie bitte hier.

Sommermosaik: Gabi Top

 

Hundstage

Nach 1250 Höhenmeter und vier Stunden Aufstieg bis zum Gipfelkreuz des Sarsteins (Hüter des inneren Salzkammerguts) mag Cara denken, dass eine kleine Rast verbunden mit einer Kuschelsequenz mit Freund Netti gut tut, um die Mühen des Aufstiegs wettzumachen und den mitunter nicht so sorglosen Alltag zu vergessen. 

Sie arbeitet nämlich als Therapiehund in einem Caritas-Pflegeheim bei Demenzpatienten, wo sie einmal wöchentlich einen Einsatz absolviert, bei dem es ihr aber immer wieder gelingt, Schwerkranke von ihrem Los für kurze Momente abzulenken.

Nichtsdestotrotz mag Cara das Herumtoben in der freien Natur, Rangeleien mit Freund Netti und anderen Hundekumpels, und Konfrontationen mit Hochlandrindern und Wildpferden, die sie sich gelegentlich zum Entsetzen ihres Frauchens als Sparringpartner aussucht. 

Was sie weniger schätzt, sind Gewitter und Silvesterknallereien – da möchte sie sich am liebsten im letzten Winkel verkriechen.

Liebe Grüße und noch schöne Ferien, Gabi Top

Sommermosaik: Juliet Schilling

Hier etwas, was mir sehr am Herzen liegt und Kreativität mit Tierschutz verbindet:

Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten setzt sich unter anderem seit Jahren für die Rettung von Großkatzen ein, die unter nicht artgerechten Bedingungen leben müssen (etwa in Privathaltung, Zirkussen, oder als Zuchtkatzen für Hobbyjäger). Derzeit ist Ihre Kreativität gefragt beim Wettbewerb „4 Zeilen für 4 Pfoten“. Einfach link folgen und einen 4 Zeiler verfassen (Worte, Sätze, Reim, kein Reim – alles egal).

Viel Spaß beim Dichten und Tierschützen 😉

https://www.facebook.com/4PFOTEN/app_102470686760826

 

 

 

Sommermosaik: Günter Wittek

Aus dem Tagebuch: 15. Juli 2015
 

„Schwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren als das der Berühmten.“ (Walter Benjamin)

Zum Geburtstag Walter Benjamins ein Blick mit ihm in Adornos Negative Dialektik und seine Auseinandersetzung darum, ob es „ewige Wahrheiten“ gibt und geben kann.

Der Korrektheit verpflichtet, müssten wir jeden Aphorismus auf seine Entstehung zurückführen, wir müssten uns anschauen, wie gekommen ist, dass er in andere Bereiche übertragen worden ist, dass sein Geltungsbereich sich scheinbar uferlos ausbreiten konnte.

Ein anderes Bestimmungsmerkmal ist die Trennung des Satzes, einer Meinung, von ihrem Zeitkern, von ihrer Entstehungszeit.

Sind Meinungen letztendlich nichts weiter als das Erfassen eines Meinungsstromes in Sätzen, die wir geneigt sind als „zeitlose Wahrheiten“ (und damit als „gültige Wahrheiten“) anzuerkennen?

Ist meine Meinung am Ende gar nicht mehr meine eigene Meinung, indem ich sie mit anderen Leuten teile, durch eine Veröffentlichung? Ist ein Bild, das ich zeichne oder male, indem ich es reproduzierbar mache, gar nicht mehr meines, indem es beinahe beliebig von allen aufgerufen und angesehen werden kann; es verlässt die Sphäre des Auratischen. Es entzieht sich meiner alleinigen Deutungshoheit; es wird zum Allgemeinbesitz, zum Allgemeingut, es wird beliebig durch die Verfügbarkeit, durch die Option/ die Wahrscheinlichkeit der Entwertung.

Ist es an der Zeit, die Schaufenstermentalität zurückzunehmen? Vom Markt her betrachtet, gewinnt eine Ware an Wert, indem sie im Schaufenster angeboten wird. Sie wird das Ziel kollektiver Begehrlichkeit, von Kaufinteresse. Mit dem mehrmaligen Verkauf einer reproduzierten oder reproduzierbaren Ware. Auf dem Weg zur Massenware oder zur Massenkunst geht die Entstehungsgeschichte verloren. Mit dem Verfall des Preises von einem in großer Zahl reproduzierten Werk gerät auch der Sinn und die Wirkungsabsicht in den Hintergrund und taucht ein in eine verhüllende Nebelwand der Zeitlosigkeit, die sie immer weiter von ihrem Objekt trennt.

Was bedeutet es für mich in unserer Zeit „Tagebuch“ zu schreiben?

Ich führe nicht Tagebuch, um mir über jeden Tag Rechenschaft abzulegen. Auch führe ich meine Tagebücher nicht handschriftlich, sondern in Form von Dateien, die ich einigermaßen regelmäßig erweitere, bis für manche der
Begriff „Buch“ oder Büchlein nicht ganz falsch ist.

Ich halte vor allem Gedanken darin fest, die in bestimmter Regelmäßigkeit und mit Hartnäckigkeit immer wieder kommen und mich begleiten.

Ein solches Thema sind Sätze, von denen ich einstmals angenommen habe, dass sie felsenfest sind und zeitlos oder in jeder Zeit gültig wären.

Natürlich pendle ich nicht von einer Position zur anderen, aber der Grad an Bestimmtheit, an Eindeutigkeit kann variieren. Oder ob bei manchen grundlegenden Annahmen auch Ausnahmen denkbar sind. Oder ich denke darüber nach, welche Leistungen unsere Sinnesorgane beim Wahrnehmen
von Wirklichkeiten erbringen können; auf welche andere Arten wir Wahrheiten spüren können, was mir die Intuition (auf Wienerisch: das Gspür) sagt, was aber derzeit vielleicht noch nicht so klar ist, um es ins Schaufenster zu stellen, um es als Lehrmeinung zu verkünden. Der Zweifel, besonders
der Selbstzweifel, ist wie ein roter Faden, der durch so manches Tagebuch eine starke Spur zieht.

Trotzdem finde ich es richtig, ab und zu auszugsweise Einblick in das Tagebuch zu gewähren. Vor allem dann fällt es mir leicht, wenn ich entdecke, dass auch andere Denker zu erstaunlich ähnlichen vorläufigen Ergebnissen gekommen sind und diese literarisch oder philosophisch bearbeitet haben.

Sommermosaik: Karin Goldenits

Bis zum September veröffentlichen Lehrer/innen der Abendschule, was ihnen wichtig ist. Etwas, das sie teilen möchten. So entsteht ein Bild, ein Sommermosaik, über das, was sie bewegt.

steppeAusflugsziel Tierpark Pamhagen

Empfehle allen SchülerInnen und Kollegen einen Ausflug in den idyllischen und schattigen Steppentierpark Pamhagen, der mit seinem wildromantischen Flair entzückt. Der Ausflug eignet sich hervorragend um sich zu entspannen und im Gastgarten mit integriertem Kinderspielplatz einzukehren. Damit der Ausflug komplett ist, dürfen auch Hunde an der kurzen Leine geführt werden. Der Tierpark ist mitten im Wald.

Steppentierpark Pamhagen, Am Tierpark 1, 7152 Pamhagen (Burgenland)

Es besteht auch die Möglichkeit, mit dem Zug dorthin nach Wallern zu fahren, dann sind ca. 10 min. Fußweg noch zum Tierpark.

Sommermosaik: Lucia Olscher

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Auch wenn das Wetter einmal nicht so schön ist, kann man Spaß haben und sich im Freien aufenthalten. Das zeigt dieses Foto, aufgenommen im August 2013 während eines Wochenendes der Wandergruppe des Abendgymnasiums auf der Tauplitzalm.

Also, laßt es Euch nicht verdrießen, wenn einmal nicht die Sonne scheint!

Einen schönen Sommer mit viel Sonne aber auch ein paar (nötige) Regentage!

Lucia Olscher und Hund Netti, dessen Schwanz geraden noch zu sehen ist, weil sie schon wieder raus zum Wandern möchte.

Sommerseminar in Linz zu Ende

In Linz ging gestern das viertägige Sommerseminar der Abendschullehrerinnen Österreichs zu Ende. Das Thema „Diversity“ stand im Mittelpunkt.

Wie kann Vielfalt als Ressource wirksam werden?

Rund 50 Lehrerinnen aus allen 7 Abendgymnasien Österreichs waren in dieser ersten Ferienwoche in Linz dabei.

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Diskurs im „Kepler-Salon“, dem ehemaligen Arbeitsort des Astronomen Johannes Kepler, der 1612-1627 in Linz als Landesmathematiker gearbeitet hat.

In Keynote-Vorträgen sprachen die Ethnologin Claudia Schneider über Macht und Geschlecht, der Berufspädagoge Gerhard Niedermair über das Lernen von jungen Erwachsenen und die Diversitymanagerin Beatrice Achaleke über die Lebensphilosophie des ehemaligen südafrikanischen Staatspräsidenten Nelson Mandela.

In Workshops arbeiteten die Lehrerinnen in Kleingruppen an konkreten Problemstellungen und Aufgabestellungen: Psychologie im Spannungsfeld Schule, Begeisterung im lebenslangen Lernen, Zeit und Licht im Schulbetrieb, Stimme sowie Sprache und themenorientierter Unterricht im ersten Semester.

Das Rahmenprogramm zeigte Linz von seiner kulturell aktivsten Seite: Dombesichtigungen, Stadtspaziergänge, Forschung im Depot des Landesmuseums, hinauf in die Höhen des Aussichtsturms auf der Passage an der Landstraße.

Das Seminar wurde von Lehrenden des Abendgymnasium Linz organisiert und im Landeskulturzentrum Ursulinenhof abgehalten.

Im nächsten Jahr wird das Wiener Abendgymnasium Gastgeber für das Sommerseminar 2016 sein.

Hörtipp: Sozialer Zusammenhalt und Radikalismus

oe1.pngReligiös motivierter Extremismus und Terrorismus sei die größte Bedrohung der österreichischen Sicherheit, heißt es im jüngsten Verfassungsschutzbericht. Warum sind junge Europäer und Europäerinnen bereit, mit brutaler Gewalt für das menschenverachtende System des IS zu kämpfen?

Al-Hassan Diaw und seine NGO „Netzwerk sozialer Zusammenhalt“ bieten Gespräche an über Religion und Ideologie, um Personen zum Nachdenken zu bringen. Er war zu Gast im Journal-Panorama Sommergespräch mit Elisa Vass. Er spricht mit ihr über religiös motivierten Extremismus und über Deradikalisierung und Prävention.

Das Gespräch steht 7 Tage zum Nachhören bis 22. Juli über die Ö1 Website oder dann bis Mitte August 2015 als Download für Ö1 Clubmitglieder zur Verfügung.

Link zum Gespräch

Sommermosaik: Gerlinde Müller

screen480x480Mein Lieblingsgedicht

Christian Morgenstern

Der Lattenzaun

Es war einmal ein Lattenzaun,

mit Zwischenraum, hindurchzuschaun.

Ein Architekt, der dieses sah,

stand eines Abends plötzlich da –

und nahm den Zwischenraum heraus

und baute draus ein großes Haus.

Der Zaun indessen stand ganz dumm

mit Latten ohne was herum,

ein Anblick gräßlich und gemein.

Drum zog ihn der Senat auch ein.

Der Architekt jedoch entfloh

nach Afri – od – Ameriko.

Und wer es lieber HÖREN mag: Der Lattenzaun

Thommy TEN – Absolvent wird Weltmeister in Mentalmagie

IMG_2818Das Wiener Abendgymnasium Schule hat schon viele „Größen“ hervorgebracht, und nun können wir stolz sein auf unseren Absolventen Thomas Höschele alias Thommy Ten und seine Partnerin Amélie van Tass. Sie haben bei der Weltmeisterschaft in Italien den Weltmeistertitel in Mentalmagie errungen.

Ein Weltmeistertitel erstmals in der Geschichte der Zauberkunst.

Lesen Sie den Artikel aus der NÖN und sehen Sie sich den Videoausschnitt an. Sie werden verzaubert sein.

Weltmeister in Mentalmagie

Zentralmatura ab 2017 auch an Schulen für Berufstätige

Wien (PK) – Die Zentralmatura wird ab 2017 auch an Schulen für Berufstätige eingeführt. Dies beschloss der Nationalrat mit einer Novelle zum Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge sowie zum Berufsreifeprüfungsgesetz mehrheitlich. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens gewährleiste eine bestmögliche Abstimmung der neuen Maturaform zwischen den Schulstandorten für Berufstätige und jenen für Berufsreifprüfungen, teilte Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hoseck in der Debatte mit. Die Ministerin begrüßte es ausdrücklich, dass ab 2017 gleiche Standards auch für SchülerInnen gelten werden, die sich berufsbegleitend auf die Matura vorbereiten.

mehr lesen…

Sommermosaik: Juliet Schilling

Ein sommerliches Hallo!

Grad eben im Juli bekam Jennifer K., eine ehemalige Studierende und Absolventin des Abendgymnasiums, die offizielle Bestätigung: Bachelor. (Und nein, es handelt sich nicht um die gleichnamige Reality Show, wobei die hübsche Jennifer auch dort bestimmt punkten würde.) Und das nach kurzer Zeit des Studiums. Ich bin grad so was von stolz auf diese junge Dame, stellvertretend für alle unsere Studierenden, die neben Job, Familie etc. ihre Matura machen und danach noch weiterlernen. Sie sind alle eine Motivation für das gesamte Abendschulteam! Es ist eine Freude mit Ihnen zu arbeiten. Ich freu mich schon auf September.

Mit Cliff Richard, obgleich aus dem letzten Jahrtausend (aber immer noch gut, weil happy, happy) will ich Ihnen und allen voran Jennifer GRATULATION sagen. Keep up the good work and spirit!

(Der Text ist zwar u.a. ein Liebeslied, aber stellenweise ist er sehr passend, und wir verstehen eh nicht alles bei der Musik im Hintergrund :) Hier die wichtigste Stelle:

Congratulations
And jubilations
I want the world to know I’m happy as can be

 

Absolvent im Gespräch: Dominik Wydra, Fußballer

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Dominik Wydra spielt in der Rapid Kampfmannschaft. Er ist Kapitän der österreichischen U21 Nachwuchs-Nationalmannschaft. Seit heuer ist er auch Absolvent des Abendgymnasium Wien. Im Gespräch mit Martin Schmidhammer und Lothar Bodingbauer erzählt er über das Lernen und die Karriere mit Fußball.

Link zum Gespräch

Das Gespräch wurde in den Projekttagen des Sommersemesters 2015 aufgenommen. Foto: Gerhard Mokesch.

Fotos, Fotos! Viele Fotos.

Am Sprechtag hatte Gerhard Mokesch, Absolvent des Abendgymnasiums und Fotograf, die Gelegenheit, die Lehrerinnen und Lehrer der Schule auf einem Platz zu finden. Er hat sie in verschiedene Fächergruppen arrangiert und eine bunte Menge gut gelaunter Menschen fotografisch hübsch getroffen. Klick zum Vergrößern.

Sommermosaik: Annette Glanzer-Fischer

Annette Glanzer-Fischer unterrichtet Deutsch und Englisch am Abendgymnasium Wien. Die gebürtige Villacherin ist leidenschaftliche Malerin von Ölbildern und schreibt seit Jahren Lyrik, Kurzprosa und Gedichte. Zwei Literaturpreise, zwei eigene Bücher, diverse Ausstellungen und Veröffentlichungen in Anthologien, Literaturzeitschriften und auf Literaturplattformen. Mitglied des Vereins der Künstler/innen und Schriftsteller/innen Wiens. Annette Glanzer-Fischer hat den Literaturwettbewerb am Abendgymnasium ins Leben gerufen, um künftigen Autor/inn/en des Abendgymnasiums Wien eine breitere Bühne und damit bessere Perspektiven zu bieten. Sie glaubt fest an die Kraft des Schreibens.

Was ich gerne mag:

  • Mein Leben, denn jeder Tag ist ein Abenteuer
  • Meinen Beruf, der mich täglich glücklich macht
  • Bilder malen mit Farbe oder mit Worten, denn so finde ich meine Mitte wieder

Was mich unfroh macht:

  • Menschen, die ihre Perspektiven nicht sehen können und sie daher auch nicht nutzen
  • Negative Emotionen, denn die sind kontraproduktiv und zerstören nur
  • Offensichtliche Manipulationen, die meine Intelligenz beleidigen

Was ich mir wünsche:

  • Ein freundliches und konstruktives Miteinander, das nicht nur Schwächen, sondern auch Begabungen fördert
  • Noch ganz oft bei meinen Studierenden Neugier und Interesse wecken zu können
  • Junge Menschen, die ihre Chancen wahrnehmen und keine Angst vor der Zukunft haben
Zu meinen Ölbildern: Seit etwa 20 Monaten fasziniert mich das „Menschliche im tierischen Antlitz“. Im Zusammenhang mit diesen Studien sind etwa 40 Bilder entstanden, von denen ich einige am 9. September 2015 in meiner nächsten Ausstellung „Spurensuche“ im Rathaus in Wiener Neustadt (Motto: Kunst im Senat) herzeigen werde. Das Titelbild mit den Orang-Utans kommt gerade von der Staffelei :=)

Sommermosaik: Ingrid Glaner

Bis zum September veröffentlichen Lehrer/innen der Abendschule, was ihnen wichtig ist. Etwas, das sie teilen möchten. So entsteht ein Bild, ein Sommermosaik, über das, was sie bewegt.

globale disparitäten

Das ist ein Foto, das ich bereits in den 1990ern in der Zeitung fand. Es hat mich sehr berührt und es berührt mich noch immer. Ich zeige es auch im Unterricht, wenn ich die globalen Disparitäten zwischen armer Welt und reicher Welt in Geografie und Wirtschaftskunde bespreche. Das ist ein zentraler Themenbereich der Geografie. Ich hoffe, es ist nicht zu „morbid“ für ein Sommermosaik. – Ingrid Glaner

Sommermosaik: Bettina Gruber

Matura geschafft, Zeit für mein persönliches Sommermosaik 2015;-)

Liebes Sommermosaik-Team,

im Anhang drei Bilder, die den Verlauf „meines Mosaikes“ grob darstellen.

Wenn ich mir ein Datum aussuchen dürfte, an dem mein Beitrag erscheinen soll, würde ich mir den 3.7. wünschen – da hole ich mir nämlich mein Maturazeugnis ab und es wäre ein perfekter Abschluss vom Abendgymnasium.

Liebe Grüße
Bettina Gruber

Bettina Gruber ist seit dieser Woche erfolgreiche Absolventin des Abendgymnasium Wien. Sie hat vom ersten Semester bis zum achten Semester den gesamten Schulweg an dieser Schule erfolgreich hinter sich gebracht. Wir gratulieren herzlich.

Ich bin 41 Jahre alt, glücklich verheiratet, habe einen 19-jährigen Sohn und bin seit 26 Jahren als Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester tätig(die letzten 17 Jahre auf einer Onkologischen Abteilung).

Wenn ich nicht gerade versuche, einen alten Gartentisch durch ein Mosaik zu retten, hole ich mir Ausgleich beim Laufen und „Gärtnern“, bei Städtereisen, regelmäßigen Opernbesuchen und in Büchern. Ganz besonders verliebt bin ich in meine Beagledame Leni und natürlich in meinen Neffen Kilian, den einige meiner Mitschüler und Professoren kennenlernen durften.

Vor vier Jahren haben seine Mama und ich gemeinsam beschlossen, am Abendgymnasium zu maturieren. Pläne für die Zeit nach der Matura hatten wir zu diesem Zeitpunkt nicht. Erst jetzt, nachdem ich das Abendgymnasium erfolgreich abgeschlossen habe, kreisen meine Gedanken verstärkt nach einem neuen Ziel. Da ich meinen Job nicht aufgeben will, käme nur ein berufsbegleitendes Studium in Frage, eine konkrete Entscheidung ist allerdings bis jetzt noch nicht gefallen……….ich bin jedenfalls glücklich, dass mir nun neue Wege offen stehen.

Auf die Frage, was mir die Schule bedeutet, kann ich nur festhalten, dass ich aus den letzten vier Jahren eine Menge neuer Eindrücke mitnehme. Ich habe interessante Menschen kennengelernt, von denen ich einige sogar in mein Herz geschlossen habe.

Bei dieser Gelegenheit sei auch angemerkt, dass ich unendlich dankbar bin, in einer schwierigen Zeit (ziemlich kranke Krankenschwester) von besonders engagierten Mitstudierenden und Lehrkräften unglaubliche Unterstützung erfahren zu haben – diese lieben Seelen werden sich hier gewiss angesprochen fühlen, falls diese Zeilen veröffentlicht und entdeckt werden.

Im Funkhaus

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Projekttag im ORF-Funkhaus, gemeinsam mit Ilse Knahr und Daniela Leeb-Hiesberger.

Sommermosaik: Christian Glaner

Glockner Fotos

Rennszene beim Fuschertörl in den 1950er Jahren. (Klick zum Vergrößern)

Am Samstag, dem 4.7., startet die 67. Österreich-Rundfahrt

… und damit beginnt eine der traditionsreichsten und ältesten Sportveranstaltungen in unserem Lande. Von idealistischen Funktionären 1949 aus der Taufe gehoben, glaubten zunächst nur Optimisten an ein Gelingen.

Österreich war in vier Besatzungszonen geteilt, die Straßen glichen teilweise Mondlandschaften. Überdies war auch der Großglockner, Österreichs Wahrzeichen, mit den damals noch sehr diffizilen Rennrädern zu überqueren, was schon für die Autos der 1950er ein Abenteuer bedeutete. Und in der Tat trennte der Berggigant über lange Jahre unerbittlich die Sieger und Verlierer.

Trotz aller Zweifel und Rückschläge wurde die „Tour d`Autriche“ zu einem Publikumsmagneten. Schon bei der zweiten Durchführung 1950 wurden die „Helden der Landstraße“ fürstlich empfangen. Auf der B1 am Riederberg, der gesamten Westeinfahrt und in der Mariahilfer Straße standen tausende Menschen Spalier, um die Durchgekommenen mit großem Applaus zum Rathausplatz zu geleiten.

Waren in diesen ersten Jahren maximal 60 Starter aus 4 Nationen am Start, entwickelte sich die Rundfahrt in den 70er und 80er Jahren zu einer der größten Amateurradveranstaltungen in Europa. Bis zu 20 Nationen kämpften um den Gesamtsieg.

Seit 1996 sind die besten Profi-Teams der Welt startberechtigt. Die Österreichrundfahrt rangiert im internationalen Kalender als „Hors Categorie“ und gehört damit zu den bedeutendsten Etappenrennen Europas.

Vielleicht ist ein kleiner Spaziergang auf der Ringstraße am Samstag eine gute Gelegenheit, diesen faszinierenden Sport kennen zu lernen. Ab 12Uhr15 starten Berufsfahrer aus 20 Teams beim Burgtheater zu einer Ringrunde. Die Spitzenmannschaften werden einen Stundenschnitt von 50 km/h erreichen.

Christian Glaner ist Schriftführer des Österreichischen Radsport-Verbands. Er tritt als Lateinlehrer am Abendgymnasium mit Ende dieses Semesters in den Ruhestand. Seinen Schüler/innen und dem Kollegien ist er neben seinen regelmäßig durchgeführten Romreisen als auch aktiver Radrennfahrer, Förderer des Renn-Nachwuchs und Chronist der Österreich Rundfahrt bekannt. Er hat mit Koautor Otto Vesely 2 Bücher – „Triumphe und Tragödien“ – über dieses legendäre Radrennen geschrieben.

Vorsicht Bienen

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Mit den Augen der Bienen sind heute Studierende und Absolvent/innen durch den Botanischen Garten in die Stadtimkerei im Schwarzenberg-Garten am Belevedere gewandert. Was blüht, was fliegt, welche Blüten bieten Pollen und Nektar? Anschließend in zwei Bienenstöcke geschaut, Honig gekostet, Drohnen gestreichelt, und erfahren, dass sich die Bienen jetzt langsam schon auf den Winter vorbereiten.

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Christian Petutschnig, Studierender 2014

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