Kostenloser, erwachsenengerechter Unterricht

Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium und Wirtschaftskundliches Bundesrealgymnasium für Berufstätige
1210 Wien, Brünner Straße 72 ▴ Tel. 01 / 892 54 33 (16-19 Uhr) ▴ wien@abendgymnasium.at

Osterferien bis incl. 7. April 2015

Schulbücher schon abgeholt?

Falls Sie Ihre Schulbücher für dieses Semester noch nicht abgeholt haben, das geht nur noch bis 8. April, danach wird Ihr Schulbuchgutschein ungültig.

Aufruf zum Literaturwettbewerb 2015

k-lesendes mdchenEinreichen können bis 30. April 2015 alle, die an der Schule inskribiert sind oder das Abendgymnasium absolviert haben.

 

 

Mit Büchern bin ich aus der Wirklichkeit geflohen; mit Büchern bin ich in sie zurückgekehrt. Ich habe, lesend, meine Umgebung vergessen, um die Umgebungen anderer zu erkunden. Auf Sätzen bin ich durch Zeiten gereist und rund um die Erde. Bücher haben mir Angst gemacht, und Bücher haben mich ermutigt.

Zu den Details des Wettbewerbs klick hier…

Der Mond. Erklärung gesucht.

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Roland Schrapp schreibt in einer Reaktion auf diesen Beitrag, der im Rahmen des Physikunterrichts am Abendgymnasium entstanden ist:

Anfang des Monats März stand am Nachmittag hoch im Osten der Dreiviertelmond. Er war nach links geneigt, d.h. die Verbindungslinie zwischen den beiden Enden der Mondsichel (Licht-Schatten-Grenze) war nach links geneigt. Die Sonne sah man gleichzeitig im Westen, aber tiefer stehend als der Mond.

Müsste der Dreiviertelmond da nicht nach rechts, der Sonne zugeneigt sein, so dass die Verbindungslinie zwischen den Spitzen der “Mondsichel” im rechten Winkel zur Sonnenrichtung steht?

Vor einigen Tagen stand morgens bei Sonnenaufgang der Halbmond hoch im Süden. Wieder stand die Verbindungslinie zwischen den Sichelspitzen des Mondes nicht im rechten Winkel zur Sonnenrichtung, sondern zeigte schräg nach oben, obwohl die Sonne noch gar nicht über dem Horizont zu sehen war.

Hätte der Halbmond da nicht leicht nach unten, der Sonne zugeneigt sein müssen?

Wie ist das möglich? – Über eine Antwort würde ich mich freuen.

LPKA+ mit Fahrtraining

Das Abendgymnasium Wien ist stolz darauf, das Fach “LPK” – “Lernen, Präsentieren und Kommunizieren” zu erweitern. Im zusätzlich buchbaren Element “A” wird mit erfahrenen Fahrlehrern ein Fahrworkshop angeboten.

Ziel ist, sich auf dem Parkplatz der Schule erfolgreich durchzusetzen. Dies erscheint notwendig, da der Platz immer stärker belegt wird.

Ich habe vor kurzem beobachtet, wie ein Studierender im Auto auf der Straße zum Parkplatz zügig rückwärts fahren musste, um einen Parkplatz zu finden, während er per Telefon bereits seine Ankunft ankündigte. Hier wären die Elemente K (Kommunizieren) und A (Autofahren) bereits anrechenbar. — LB

Es müsste nur noch der Teilbereich P (Präsentieren) gezeigt werden. Dies kann auch durch das Herzeigen des Autos erfolgen.

Wichtig erscheinen auch Form und Benehmen – beim Fahren zu lächeln oder, Stichwort: Stilfragen, beim Einparken auch mal etwas cool zu wirken, ohne peinlich zu sein. Auf Antrag kann L (Lernen) dann auch durch L (Lächeln) ersetzt werden.

Anrechenbar auf Führerschein

Sollte jemand noch keinen Führerschein besitzen, gehen die Planungen der Schule in die Richtung, dass auch die Führerscheinprüfung im Rahmen der Reifeprüfung abgelegt werden kann.

Wir sind uns sicher, dass das Modul LPKA+ ein voller Erfolg wird. Das Abendgymnasium Wien zeigt mit diesem Angebot, wie sehr sich Schule auch an die Bedürfnisse der Gesellschaft anpassen kann. Als erste Schule Österreichs gehen wir erstmals auf die Bedürfnisse von jungen Erwachsenen ein, Auto und Parkplatz in Lernen und Leben der Schule einzubeziehen. — LB

Das neue LPKA+ Modul kann am 1. April bei allen Studienkoordinator/innen persönlich gebucht werden. Vorschläge für konkrete Lerninhalte nehmen wir auch in den Kommentaren gerne entgegen.

Kinderliteratur am Abendgymnasium und im Palais Auersperg

Fernstudium und Kinderliteratur

Wer am Abendgymnasium das 5F Fernstudienmodul in Deutsch bei Emmanuel Dammerer besucht, lernt in diesem Semester als Schwerpunkt den Themenbereich “Kinderliteratur” kennen.

Texte werden gelesen, Charaktere, Aufbau und der Umgang der Geschichten mit Zeit analysiert. Anhand von Checklisten lernen die Studierenden, ein Werk nach verlässlichen Kriterien zu charakterisieren und den Einsatz und Auftreten aller Figuren im Text kritisch zu beschreiben.

Auch in anderen Deutschmodulen kann Kinderliteratur gelehrt und gelernt werden – fragen Sie ihre Lehrer/innen danach, wenn Sie sich dafür interessieren.

Abenschullehrer als Kinderliteraturexperten

Prof. Ernst Seibert war früher Lehrer am Abendgymnasium. Er lehrt heute an der Universität Wien und ist als ausgewiesener Experte Ehrenmitglied im wissenschaftlichen Beirat der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteratur.

lfjl_2015Kin­der­liter­atur­woche in Wien

Wa­rum wir das al­les er­wäh­nen?

In Wien findet vom 19. bis 25. März im Pa­lais Auers­­perg ei­ne Li­­ter­­atur­­woche zum Thema Kin­­der­­­li­­ter­­atur statt.

Für alle Stu­dier­enden des Abend­gym­na­siums, die Kinder haben, Kinder bekommen werden, und Kinder­literatur vielleicht auch anderen Gründen interessant finden, könnte sich ein Besuch lohnen. Nähere Infor­mationen gibt es dazu hier.

Sieben auf einen Streich

Und wenn Sie sich für Märchen interessieren, und das, was sie uns über kardiologische, psychologische und überhaupt medizinische Umstände erzählen können, dann wäre diese SWR2 Aula für Sie sicher interessant. 30 Minuten zum Zuhören über bekannte und unbekannte Märchen, und das, was sie uns eigentlich erzählen können.

Statusupdate aus dem Büro der Schulleitung

hakerl1. Nun beginnt die sechste Woche und bald finden die ersten Schul­ar­bei­ten statt. Ich darf Sie ermuntern, diese schriftlichen Überprüfungen gleich beim ersten Termin abzulegen. Der Nachtermin sollte nur aus wirklich triftigen Gründen in Anspruch genommen werden. Das erspart zu Semesterende eine Anhäufung wichtiger Termine, die kaum zu bewältigen sind und Ihnen viel Stress. Beachten Sie bitte auch, dass in zwei aufeinanderfolgenden Semestern positive Noten im Ausmaß von mindestens 10 Semesterwochenstunden notwendig sind, sonst können Sie im folgenden Semester nicht weiter inskribieren, falls dieses Versäumnis nicht auf rücksichtswürdige Gründe zurückzuführen sind.

menschen2. Die Stu­dierenden­ver­tre­tung wird laut dem Schul­unter­richts­gesetz jedes Jahr neu gewählt. Es ist also jetzt im Frühjahr wieder so weit. Falls Sie sich für diese verantwortungsvolle Aufgabe engagieren wollen, bitte ich Sie, in der Direktion vorbeizukommen. Die gewählten VertreterInnen sind auch im Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) vertreten, der Entscheidungen über schulinterne Bestimmungen wie Wahlpflichtfächer, Schulversuche, Studierzone u. ä. trifft.

sonne3. Der Frühling naht mit Riesen­schrit­ten und somit werden wieder die Tische im Außenbereich aufgestellt und bevölkert werden. Sie können sie gerne zur Regeneration zwischen den Unterrichtsstunden nützen. Im Herbst wurden allerdings viel Mist und Zigarettenstummeln achtlos am Boden verteilt und bald glich diese Zone einer Müllhalde. Bitte achten Sie darauf, dass der Müll den Weg in die entsprechenden Behälter findet. Die Autofahrer werden dringend gebeten, den Parkplatz und diese Zone nur mit Schrittgeschwindigkeit zu befahren, widrigenfalls ein Einfahrsverbot verhängt werden muss.

Hörtipp: Heimat der Sprachen

Bildschirmfoto 2015-03-09 um 08.33.38Er macht das super, der “Explikator”. Jeden Tag berichtet er in einem Podcast 10 Minuten zu einem Thema. Jobs beim Film, Star Trek und die Frauen, der erste Zauberer und Tipps für Autoren.

Eine der jüngsten Folgen dreht sich um den Ursprung uropäischer Sprachen. Grob 3 Milliarden Menschen sprechen eine Sprache, die vom Indoeuropäischen abstammt. Wo kamen aber diese unsere Vorfahren her, wo haben sie gelebt?

Wo hat Europa angefangen? Link zum Explikator

Lehrerinnen bilden kleine Teams

Bettina Schauer und Gerhard Masar besprechen die laufenden Anmeldungen. Die Datenbank für das Campus-System des Wiener Abendgymnasiums ist auf die Bedürfnisse der Schule abgestimmt und maßgeschneidert: Module statt Klassen, Dokumentverwaltung, Aufstiegs- und Einstufungsprüfungen, Noten und der "Online-Campus" als Serviceplattform für die Studierenden.

Der gemeinsame Blick auf die Planung des Unterricht fördert die Vergleichbarkeit der Inhalte und Anforderungen.

Klei­ne, flin­ke Teams wer­den in die­sem Se­mes­ter am Abend­gymnasium Wien inner­halb der ein­zelnen Fächer ver­stärkt zu­sammen­arbeiten.

Die Lehrer­innen der Schule wur­den zu Schul­beginn von Schul­leiter Klaus Brandl er­mutigt, dazu Ideen zu ent­wickeln.

In kleinen Teams ist es nun möglich, zwischen den Modulen die Klassentüren auch etwas zu öffnen, um Einsichten und Vergleichbarkeiten zu bilden: Wie unterrichtet die Kollegin, was macht der Kollege.

Ziel ist, für die Studierenden die Sicherheit zu verstärken, dass auch bei verschiedenen Lehrerinnen Inhalte und Anforderungen ähnlich sind. Auch wenn das Schulsystem große Freiheiten in der individuellen Gestaltung des Unterrichts anregt, sollen doch auch moldulbergreifende Gemeinsamkeiten gefördert werden.

Folgendes haben etwa die Mathematikerinnen vorgeschlagen:

Sabine Swoboda und Dorrit Garhöfer werden das erste Semester unter die Lupe nehmen. Sie geben gemeinsame Schularbeiten und vergleichen die Korrekturen und Ergebnisse. Geringe Unterschiede und gemeinsame Vorgangsweisen sind hier besonders wichtig, werden doch die Studierenden dieser ersten Semester bereits Kandidatinnen der neuen Zentralmatura werden. Ziel ist eine verlässliche gemeinsame Vorbereitung dieser Matura.

Florian Schmid, Julia Mairhofer und Stephan Strasser werden im ersten Semester gemeinsame Übungsblätter erstellen. Auch hier soll wieder die kommende Zentralmatura, die eine enge Zusammenarbeit der Lehrerinnen erfordert, auch frühzeitig in das Unterrichtsgeschehen miteinbezogen werden. Ziel ist die verlässliche, gemeinsame Vorbereitung dieser Matura.

Brigitta Weninger, Florian Schmid und Gerhard Masar werden im zweiten Semester zusammenarbeiten. Sie werden einen gemeinsamen Test erstellen, der vor der zweiten Schularbeit durchgeführt wird, aber keine Auswirkung auf die Note hat. Es werden Inhalte des vorhergehenden ersten Semesters abgefragt, um zu sehen, ob sie noch im Gedächtnis vorhanden sind. Ziel ist hier, ein besseres Gefühl für die Notwendigkeit von Wiederholungsphasen zu entwickeln, die für die sichere Vorbereitung der neuen Matura notwendig sind.

Klaus Brandl und Julia Mairhofer werden im dritten Semester zusammenarbeiten. Auch in ihrem Projekt wird es um die Frage gehen, auf welche Weise Studierende alle Grundkompetenzen erwerben können, um in den folgenden Semestern gesichert und vergleichbar darauf aufbauen zu können.

Stephan Strasser und Brigitta Weninger arbeiten im vierten Semester zusammen. Sie besprechen im Detail die unterrichteten Inhalte ihrer Module, erstellen ein gemeinsames Arbeitsprogramm und verwenden die selben Prüfungsangaben. Durch diese Gemeinsamkeiten können die individuellen Stärken der unterschiedlichen Unterrichtsstile gefördert werden.

Lothar Bodingbauer und Patrick Hacker wiederum arbeiten im fünften Semester zusammen, indem sie jeweils fünf Schularbeiten vor der Korrektur kopieren und austauschen. Werden die eigenen Korrekturen, und damit die Noten, übereinstimmen oder unterschiedlich sein? Das Ergebnis wird besprochen und Überraschungen oder Sicherheiten bringen.

Was fehlt Ihnen? Haben Sie eine Idee, wie Lehrerinnen am Abendgymnasium Wien zusammenarbeiten könnten? Was wäre notwendig, aus Ihrer ganz persönlichen Sicht? Klicken Sie auf den Beitragstitel und schreiben Sie als Kommentar.

Probetest für den Medizinstudium-Eignungstest

Das regionale NAWI Netzwerk Wien führt in diesem Jahr mit Unterstützung des Stadtschulrates für Wien zum siebenten Mal einen Probelauf  für den Eignungstest für das Medizinstudium durch. Damit soll die Möglichkeit einer besseren Vorbereitung für diesen Eignungstest geschaffen werden.

Um am Eignungstest an der Medizinischen Universität Wien teilnehmen zu können,  ist eine online-Anmeldung in der Zeit vom 1. – 31.3.2015 unter http://medizinstudieren.at erforderlich. Die Anmeldefrist für den Probetest endet am 13. März 2015.

Für die Teilnahme am Probetest sollten Sie an einer Wiener Schule zur Reifeprüfung angemeldet sein oder diese bereits absolviert haben. Der Probetest findet am Samstag, den 18. April 2015 von 8.00 bis 17.00 Uhr im Audimax der TU Wien, Getreidemarkt 9, 1040 Wien statt.

Die Kosten betragen 27 Euro. Sie erhalten dafür eine Auswertung mit Ihren Ergebnissen in den einzelnen Teilbereichen. Somit können Sie sich gezielter auf den richtigen Test vorbereiten.

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Frühling

schnee

 

Trunken von früher Glut
Taumelt ein gelber Falter.
Sitzend am Fenster ruht
Schläfrig gebückt ein Alter.

Singend durchs Frühlingslaub
Ist er einst ausgezogen
So vieler Straßen Staub
Hat sein Haar überflogen.

Zwar der blühende Baum
Und die Falter die gelben
Scheinen gealtert kaum,
Scheinen heut noch dieselben.

Doch es sind Farbe und Duft
Dünner geworden und leerer,
Kühler das Licht und die Luft
Strenger zu atmen und schwerer.

Frühling summt bienenleis
Seine Gesänge, die holden.
Himmel schwingt blau und weiß,
Falter entflattert golden.

Hermann Hesse, Märzsonne

Und dazu noch ein Täubchen aus Rom.
“Möwe Palatin” – von Thomas Karner.

Grüße aus Rom – Finale

Am letzten Tag unserer Romreise haben wir per pedes noch weiter Rom erkundet.

Unter anderem haben wir den Aventischischen Hügel, das Kapitol, einige Kirchen und Tempelruinen und den Bocca della Veritá (Mund der Wahrheit) besucht und zum Abschluss nochmal die Aussicht über den Circus Maximus und den Palatin genossen.

Es war eine wunderschöne, faszinierende und informative Städtereise.

Es geht eine große Faszination von der Stadt Rom aus. Wer sie besucht, bekommt durch die Auseinandersetzung mit der alten römischen Kultur ein besseres Verständnis unserer westlichen Zivilisation.

In der Erinnerung aber dominieren viele erfrischende, neue und auch heitere Erfahrungen durch die charmante, einnehmende und freundliche Art aller Mitreisenden. Auch die vielen interessanten Konversationen werden uns sicher lange in Gedanken erhalten bleiben.

Ein besonderer Dank geht an unseren Lateinprofessor Christian Glaner.  Sein Wissens- und Erfahrungsreichtum, Organisationstalent und der Enthusiasmus für die Faszination der antiken römischen Kultur und für die lateinische Sprache ist wie ein Funke zu allen Mitreisenden übergesprungen. Wir können uns keinen besseren Reiseleiter vorstellen, von dem wir uns zur Wiege und Wurzeln unserer Kultur führen lassen wollten.

Danke, dass Sie Ihren Enthusiasmus für alte Kulturen, Sprachen und Ihre Erfahrung von 23 bisherigen Romreisen mit uns geteilt haben!

Noch ein paar Fakten:

6 Nächte, 5 Tage, 59,55 Kilometer zu Fuß, 28 Stunden Zugfahrt, vermutlich tausende Fotos und unzählige positive Erfahrungen.

Thomas Karner

Grüße aus Rom IV

Nach einer ausgiebigen Wanderung durch römische Ruinen in Ostia Antica haben wir uns bei der Station Stella Polare (Polarstern) eine Erholungspause am Strand gegönnt und unsere Füße in die kühlen Fluten gesteckt. – schreibt Thomas Karner aus Roma.

Damit am Ende vom Schultag keiner weint

„Rechtssicherheit in der Schule“ lautete der Titel des kürzlich erlebten Weiterbildungsnachmittages.

So eine Überschrift verheißt nichts Gutes.

tafel

Nachdem aber zwei dicke Bücher – das österreichische Schulrecht und das Dienstrecht der Gewerkschaft, schwer wie Bibel und Koran, erst einmal auf den Tisch gelegt wurden, hat sich das Ganze ganz unerwartet entwickelt.
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Grüße von der Romreise III

Unser dritter Tag in Rom war etwas verregnet und die römischen Öffis hatten ihre liebe Mühe voran zu kommen. Am Nachmittag waren wir in den Katakomben und haben den St. Petersdom besucht, dem Fotos in seiner monumentalen Pracht nicht gerecht werden können. Und wir waren auch in der Kuppel oben. – Thomas Karner

stephansdom

Forschungsfragen (1. Runde)

“Welche drei Hauptwörter würden am häufigsten vorkommen, wenn ich jeden Tag vor dem Zubettgehen einen “random” Textabsatz schreiben würde?” #sophie

Wenn Studierende gebeten werden, fünf Fragen an die Natur – an die Umwelt – aufzuschreiben, sind das im Idealfall die Fragen, die sie sich wirklich stellen, oder im nicht so idealen Falle jene Fragen, auf die sie glauben, dass sie eine gute Note bekommen. In jedem Fall ist das Ergebnis interessant.

In einem weiteren Schritt werden die Studierenden die Fragen nach “Machbarkeit in diesem Semester” überprüfen. Eine Checkliste zu diesem Schritt gibt es hier.

Hier aber die Liste der spannenden, unverfälschten “ersten Fragen”. Sie entstand im Rahmen des Fernstudienunterrichts “Physik” mit Schwerpunkt “Entdeckungen” im Sommersemester 2015. Der Prozess der Fragenfindung dient auch als Erfahrungsgrundlage für kommende “vorwissenschaftliche Arbeiten”, die im Rahmen der Maturareform auch in wenigen Jahren am Abendgymnasium erstellt werden.

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Grüße von der Romreise II

Das erste Foto vom Kolosseum,  das zweite vom Weg vom Kolosseum zum Palatin, einem der sieben Hügel Roms. Und das dritte Foto entstand bei einer kleinen Pause auf dem Palatin. Nach dieser ambitionierten Wanderung braucht man eine Schulter zum Anlehen, meint Thomas Karner, der uns diese Fotos geschickt hat.


Als Arena war das Kolosseum fast 450 Jahre in Betrieb, schreibt WikipediaDie runde Form sollte verhindern, dass Gladiatoren, zum Tode Verurteilte oder gejagte Tiere in einer Ecke Schutz suchen konnten. Es war der Veranstaltungsort von Theaterspielen, inszenierten Seeschlachten, aber in aller Regel höchst grausamen Spielen, die von Mitgliedern des Kaiserhauses ausgerichtet wurden und zu denen jeder freie Bewohner Roms kostenlos Zutritt hatte. Seit 1999 ist es ein Monument gegen die Todesstrafe. Immer wenn ein Todesurteil ausgesetzt wird oder ein Staat dieser Welt die Todesstrafe abschafft, wird das Kolosseum 48 Stunden lang in bunten Farben angestrahlt.




Am Ende des Tages finde ich persönlich…

Manche Leute gehen die Wände hoch, wenn sie sinnlose Redewendungen und Floskeln hören.

“Wir befinden uns in einer Lernsituation” – statt “wir lernen”, oder “… am Ende des Tages wird …” – etwas vielleicht auch nur “ein Stück weit…”

Das Phänomen gibt es “massiv” auch im Englischen. Forscherinnen der Oxford University haben eine Liste der “most irritating phrases” zusammengestellt:

  1. At the end of the day
  2. Fairly unique
  3. I personally
  4. At this moment in time
  5. With all due respect
  6. Absolutely
  7. It’s a nightmare
  8. Shouldn’t of
  9. 24/7
  10. It’s not rocket science

Welche sinnlosen Phrasen lassen Sie die Wände hochgehen? Klicken Sie auf den Titel des Beitrags, um sie hier als Kommentar zu teilen. Gleich welcher Sprache Ihr Kommentar ist.

Lernen, präsentieren und kommunizieren an einer innovativen Schule.

Andreas Klaar ist ein Schüler unserer Schule. Er hat einen Brief an das Bildungsministerium verfasst, dessen Inhalt er auch mit den Studierenden und Lehrenden des Abendgymnasiums teilt.

Lernen Präsentieren Kommunizieren (LPK)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeite seit 22 Jahren in der österreichischen Versicherungswirtschaft. Seit 1999 arbeite ich in der IT und seit 2004 bin ich vermehrt für die Kommunikation zwischen Versicherung und IT zuständig.

Als Schüler des Wiener Abendgymnasium für Berufstätige möchte ich mich vorab bei Ihnen bedanken, dass es diese Möglichkeit gibt sowie auch bei der LehrerInnenschaft, die mit viel Engagement den Unterricht dort gestaltet.

Zu meiner positiven Überraschung durfte ich das Fach LPK im ersten und leider einzigen Semester kennenlernen.

Hier werden bzw. könnten die derzeitigen wissenschaftlichen Überlegungen zu Lernen, Präsentieren und Kommunizieren erlernt und geübt werden.

Vorweg, für mich ist das, das wichtigste Fach im 21. Jahrhundert.

Ich erlebe zur Zeit, dass ich von Schülerinnen und Schülern umgeben bin, die zum Teil enormes Wissen haben, sei es aus dem beruflichen Umfeld oder aus sonstigen Interessen, aber die es nicht schaffen, dieses Wissen einer Allgemeinheit zu vermitteln.

Als ich vor 22 Jahren in das Berufsleben eingetreten bin, gab es in der Wirtschaft und in der Politik 5-, 10- und sogar 20-Jahres-Pläne, um ein Unternehmen oder Land zu steuern.

In diesen 22 Jahren konnte ich erleben, wie diese 5-, 10- und 20-Jahres-Pläne mit der Zeit immer mehr umgeworfen und neu geplant wurden. Die Planungs- und somit die Kommunikationszeiten haben sich drastisch verkürzt.

Heutzutage ist man in der Wirtschaft und Politik froh, wenn man weiß, was im nächsten Jahr oder sogar im nächsten Monat für Entwicklungen stattfinden.

Und in dieser schnelllebigen Zeit wird professionelle Kommunikation immer wichtiger.

Dieses Wissen, welches man in LPK lernen könnte, wäre ein Vorteil für Österreich, die Wirtschaft und für den Menschen und könnte uns von den Mitbewerbern im internationalen Wettbewerb hervorheben.

Die große Herausforderung im 21. Jahrhundert ist professionelle Kommunikation.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich fordere Sie auf, diesen möglichen Wettbewerbsvorteil nicht vorbeiziehen zulassen.

Geben Sie Österreich und den Menschen die Chance, ihr Wissen bestmöglich zu verkaufen. Wir sitzen auf einem Schatz der geborgen gehört.

Lassen Sie Österreich zu einer Kommunikationsnation werden, um die uns andere Länder beneiden.

Wer heute die richtigen Worte findet, wird morgen damit kein Problem haben, seinen Ideen und seinem Wissen Ausdruck zu verleihen.

Helfen Sie der österreichischen Wirtschaft, sich selbst zu helfen. Geben Sie Ihnen die Mitarbeiter, die professionell miteinander kommunizieren.

Ich weiß, dass der Stundenplan an den Gymnasien sehr voll, zum Teil übervoll, ist.

Wenn Sie LPK als Überbegriff einer jeden Sprache ansehen, können Sie dieses Fach zusätzlich zu den normalen 2. Fremdsprachen wie Latein und Französisch und dergleichen anbieten ohne zusätzliche Stunden (auch ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand) auf dem Lehrplan zu haben.

Heben wir diesen Schatz. Er ist gratis aber nicht umsonst.

Ich hoffe, dass diese Zeilen Sie erreichen und einen Umdenkprozess anstoßen werden.

In der Hoffnung, dass wir mehr auf die Bedürfnisse von Politik, Wirtschaft und Menschen eingehen, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Andreas Klaar

Grüße von der Romreise

Eine Gruppe von Studierenden des Abendgymnasiums befindet sich derzeit mit Prof. Christian Glaner auf Studienreise in Rom. Foto: Die “porta asinaria” (Eselstor) bei San Giovanni in Laterano im Sonnenschein. (Ruperth Roth)

Mathe-Videos: perfekter Überblick

Wenn man mal mathematisch über ein Kapitel gar keine Ahnung hat, aber schnell einen guten Überblick braucht und vielleicht auch keinen Unterricht besuchen kann: hier gibt es Mathevideos.

Perfekt erklärt. Selber arbeiten kann man dann immer noch.

(Via Corina Häusler)

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Gehard Hiess, Absolvent 2012

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Christian Niederdorfer

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